Noten.
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leichter. Die durchgeseihte Flüssigkeit färbt den Lackmus roth;sehr angenähert, hat sie keine Kristalle niedergeschlagen. ZurSyrupdicke vcrdünstct und mit rectificirtem Alkohol behandelt,hat sic demselben etwas Zuckerstoff abgegeben; die Hauptmasseaber hat sich nicht aufgelöst. Der im Alkohol nicht auflöslicheTheil zeigte einen bittern Geschmack; im Wasser aufgelöst, bildetdas Ammonium einen INiederschlag darin, gleichwie auch die phos-phorsaure Soda. Wir vermutheten also das Daseyn eines Magne-sia-Salzes; wirklich hat ein Tropfen dieser Auflösung auf eineGlasplatte neben einen andern Tropfen phosphorsaures Ammoniumgebracht, durch die Mischung mit diesem, mittelst einer GlasröhreBuchstaben gezeichnet. Diese schreibende Eigenschaft gehörtbekanntlich dem phosphorsauren Ammonium-Mangan an und dasdabey anzuwendende Verfahren dem Dr. Wollaston. Wir vermu-theten , es dürfte die mit Magnesie vereinbarte Essigsäure seyn;allein aus der Schwefelsäure entwickelte sich ein Weinessigge-ruch, cs bildete sich ein schwefelsaures Salz, und die Flüssigkeitward brandigt. Somit ist uns die Natur dieser Säure noch un-bekannt. Die auf dem Filtrum zurückbleibende Materie hat,wenn sie trocken geworden, das Aussehen von ungereinigtemWachs; beym Schmelzen dünstet sie Fleischgeruch aus. Die sichselbst tiberlafsne vegetabilische Milch wird sauer und erhält einenwidrigen Geruch. Während dieser Zersetzung verflüchtigt sichKohlensäure ; zugleich bildet sich ein ammoniacalisches Salz ; denndie Pottasche entwickelt daraus flüchtiges Laugensalz. Etliche Tro-pfen Säure hinderten die Fäulnifs.
Die Bestandtheile der Milch vom Kahbaame sind: 1 ) Wachs,2 ) Fibrinstoff, a) ein wenig Zucker, 4) ein magnesisches Salz,das kein Essigsalz ist, 5) Wasser. Weder Caseum noch caout-chouc sind darin enthalten. Durch die Veraschung haben wir Kie-selerde, Kalk, phosphorsauren Kalk und Magnesie erhalten. Diefsist das Frgebnifs der von Hrn. Rivero und mir mit dieser nähren-den Flüssigkeit angestellten Versuche. Das Daseyn vom Fibrinstofferklärt die nährende Eigenschaft vom Palo de Leche. Was dasWachs betrifft, so ist die Wirkung, die dasselbe gewöhnlich imthierischen Haushalt hervorbringt, uns nicht bekannt; hier zeigtdie Erfahrung dessen Unschädlichkeit, denn wir schätzen seine