Band 
Fünfter Theil.
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11 u c h IX.

merklichen, aher Wasserscheiden ( divortia aqnaram )liefernden Gräten durchzogen werden. Diese Gräten (eswar bis dahin ihre Erscheinung der Aufmerksamkeit derGeognosten entgangen), diese Gräten oder Giebeliinienbefinden sich zwischen dem 2 ° und 3° nördl. Breite unddem i6° und i8° südl. Breite. Die erste Schwelle theiltdie Gewässer, welche sich nordöstlich in den Unter-Orenoko, südlich und südöstlich in den Rio Negro undAmazonenstrom ergiefsen: die zweyte Schwelle sondertdie Zuflüsse des rechten Ufers vom Amazonenstrom undvom Rio de la Plata . Die Richtung dieser Giebellinienist so beschaffen, dafs, wenn sie durch Bergäste bezeichnetwären, dadurch die Gruppe von Parime mit den Anden vonTimana (Beschr. d Reise, Th. 4, S. 283) und die Berge vonBrasilien mit dem Vorgebirg der Anden von Santa Cruz dela Sierra, von Cochabamba und vom Potosi vereinbart wür-den. Wir sprechen eine so schwankende Vermuthung ein-zig nur aus, um das Gerippe dieses weit ausgedehnten Erd-theiles anschaulicher zu machen. Diese Erhöhungen derEbene zwischeninne von zwey leicht gesenkten Flächen,diese zwey Schwellen, deren Dasevn sich, wie in Yol-hynien *), durch den Lauf der Gewässer allein nur ver-räth, laufen parallel mit der Küslenkelte von Venezue-la : sie bilden,, so zu sagen, zice-v- nur wenig ent-wickelte Systeme von Gegenhang, in der Richtungvon West nach Ost, zwischen dem Guaviare und deinCaqueta , uni zwischen dem Marnore und dem Pilco-mayo. Bemerkenswerth ist auch, dafs in der südlichenHalbkugel die Anden -Cordillere ostwärts eine mächtige

*) lieber die Wasserscheide zwischen dem Dnieper (oder schwar-r.en Meer) und dein ISiemen (oder baltischen Meer) siehedie Carte hydrographiqae de Fotogne par MM. de Per-thes et Homarcecosky , iflog.