Band 
Fünfter Theil.
Seite
391
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Kapitel XX FI. 3g i

Toisen). Allein, wie ich schon anderswo bemerkt ha-be * *), man würde sich irren, wenn man die Höhe einerBergkette einzig nach der Erhöhung der höchsten Gipfelbeurtheilen wollte. Derjenige Pic vom Himalayagebirg **),welcher am genauesten gemessen ist, erscheint um 676Toisen höher als der Chimborazo, der Chimborazo istgoo Toisen höher als der Mont-Blanc, und der Mont-Blanc ist um 663 Toisen höher als der Pic Nethou ***).Aus diesen Ungleichheiten ergeben sich aber keineswegsdie Verhältnisse der mittleren Höhe des Himalaya , derAnden, der Alpen und der Pyrenäen , das will sa-gen, die Höhe des Bergrückens, worauf sich diePies, die Spitzen, die Pyramiden oder die abgerundetenDome erheben. Derjenige Theil dieses Kückens , wodie Uebergiinge stattfinden, ist es, der ein richtigesMaas vom Minimum der Höhe, das die grofsen Berg-ketten erreichen, gewährt. Bey Vergleichung meinerGesammtmessungen mit denen von Moorcroft, WebbundHodgson, von Saussure und Ramond, berechne ich diemittlere Höhe vom Rücken (falte) des Himalaya , zwi-schen den Mefidianen von 7 5*1. und 7 7 0 , auf 2450 Toi-

°) Siehe meine erste Denkschrift über die Berge Indiens , in denbanales de chimie et de physique , 1816, Tom. III, p. 3 1 3 .

* 9 J Der Pic Jewahir, Br. 5 o° 19"; Länge 77° 54 ' 7" östl.

von Paris . Höhe 4026 Toisen, nach den Herren Hodgsonund Herbert.

eeis ) Dieser Pic, welcher auch Pic d'Anethou oder östlicher Picvon Maladetta genannt wird, ist der höchste Gipfel der Py-renäen . Er hat 1787 Toisen Höhe und demnach 40 Toisenmehr ab der Mont - Perdu. (Vidal und Reboul, in den Uri-nales de chimie , Tom, V, p. 2 J 4 ) und >m Journal dephysique , 182s, Dec. p. 4'8. Charpentier , ßssai sur Ittconstit. geognost. des Pyrenees , p. 823, 55 g.