Band 
Fünfter Theil.
Seite
394
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Buch IX.

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bersicht einiger Zahlenverhältnisse, deren Vergleichunggenauere Begriffe über die Structur der Berge über-haupt gewähren kann.

Die Pässe oder Cols bezeichnen das Minimum der Höhe,worauf die Bergrücken der einen oder andern Gegend sichsenken. Betrachtet man nun die Hauptpässe der Schweizer-alpen col de Seignc, 1263 T.; col Tcrret, 1191 T. , Mont-Cenis, 1060 T ; kleiner St. Bernard, iiaä T.; grofser St.Bernard, 1246 T.; Simplon, 1029 T.; St. Gothard , io 65T.; Furka, 1260 T.) und hinwieder die Pässe der Pyrenäen ,(Picade, 124a T. ; Behasque, 12a) T.;\la Giere, 1196 T.;Pinede, 1291 T. ; Gavarnic, 1197 T.; Cavarere ii 5 i T.;Tourmalet, 1126T.9, so möchte die Behauptung schwer hal-ten, dafs der Bücken der Pyrenäen niedriger sey, als die\ mittlere Höhe der Schweizeralpen. ( Ramond, p'oyage au

Mont-Perdu , p. a 5 .) Das Characleristische dieser lezternKette besteht in der relativen Erhöhung der Gipfel, (daswill sagen der Erhöhung dieser Gipfel verhöltnifsmäfsig zuder der Bergrücken), die ungleich kleine]® ist in denPyrenäen , in den Anden und am Ilimalaya; denn, wennauch die Messung von Dhawalagiri (4690 T.) angenommenwird, so ergibt sich für den Himalaya doch immerhin nurdas Yerhältnifs von 1 : 1,7.