Buch IX.
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schiedenen Systeme der Gebirge und Ebenen behan-deln, deren gegenseitige Verhältnisse einen so mächtigenEinflufs auf den Stand der Industrie und des Handels derVölkerschaften des neuen Festlandes ausüben. Von den Sy-stemen aufser den Grenzen der Landschaften, welche dernächste Gegenstand dieser Denkschrift sind , werde ich nureine allgemeine Uebersicht geben. Weil die Geologie we-sentlich auf das Studium der Ansätze (juxla - positiori) undder Lagerungen gegründet ist, so konnte ich die Kü-stenketten von Parime nicht behandeln, ohne die übri-gen südlich und westlich von Venezuela gelegnen Sy-steme gleichfalls zu berühren.
A. Gebirgs-Systeme.q. Cor diller e der Anden. Von allen Ge-birgsketten des Erdballs ist diese die am meisten zusam-menhängende, die längste und in ihrer Richtung vonSüd nach Nord und nach Nord-Nord-West die beharr-lichste. Sie nähert sich ungleich (zu 22° und 33 °) demNord - und Süd-Pole. Ihre Ausdehnung beträgt 2800bis 3 ooo Meilen (zu 20 auf den Grad), eine Länge, wel-che der Entfernung vom Kap Finisterre in Galizien biszum nordöstlichen Kap (Tschuktschoi-Noss) in Asien gleichkömmt. Etwas minder als die Hälfte dieser Kette gehörtzu Südamerica und zieht sich gleichsam längs seinerWestküsten hin. Nördlich der Landengpn von Cupicaund von Panama erhält sie, nach einer überaus grolsenSenkung, das Aussehen einer last centralen Gräle, diejenen Felsendamm bildet, welcher das grofse Festlanddes nördlichen America mit dem südlichen Festlande ver-bindet. Die niedrige Landschaft ostwärts der Andenvon Guatimala und von Neu-Spanien scheint in ? s Meerversenkt worden zu seyn, und bildet jezt den Grunddes Antillenmeers. Da jenseits der Parallele von Florida