Kapitel XXVI.
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mada umzingeln. Die culminirenden Pancte dieses Ge-birgsy.weigs (Br. 7 0 io'— 7 u 28') scheinen, mündlichen,von den Indianern eingezogenen Berichten zufolge, un-fern von den Quellen des Canno de la Tortuga befind-lich zu seyn. Der Gebirgszweig vom Encaramadazeigt einige Spuren von Gold. Derselbe ist auch in derMythologie der Tamanaken berühmt: denn alte geogo-nische Ueberlieferungen knüpfen sich seinen gemaltenFelswänden Der Orenoko verändert seine Richtungbeym Zuflufs s Apure, indem er einen Theil des Ge-birgszweigs v Encaramada zerbricht: zerstreute Hü-gel und Felsen in der Ebene von Capuchino **) so-wohl als nordwärts von Cabruta können entweder für dieTrümmer einer zerstörten Widerlage angesehen werden,oder (in der Voraussetzung des vulcanischen Ursprungsder Granite) für partielle Ausbrüche und Erhöhungen.Icl .will hier die Frage nicht untersuchen, ob der nürd-licnsle aller Gebirgsäste , der vom Angostura und vomgrofsen Wasserfall des Carony, eine Fortsetzung desGebirgsasts vom Encaramada ist. 5) Befährt man denOrenoko, von Nord nach Süd, so sieht man östlich,kleine Ebenen mit Gebirgsästen***) wechseln, von denenman nur die Profile unterscheidet, das will sagen, diesenkrechten Abschnitte ihrer Longitudinal - Achse. Ichhabe von der Mission Encaramada bis zur Ausmündungdes Rio * Zama siebenmal mit hohen Gebirgen wech-selnde Savanen gezählt. Südwärts der Insel Cucuruparuerhebt sich anfangs der Gebirgsziveig von Chaviripe(Br. 7 0 10D; derselbe verlängert sich, südlich einsen-kend (Br. 6° 20' — C° 4°0j durch die Cerros del Coro-
°) Th. 3, S. 597 , 406 ; Th. 4, S. 721 .
**) Th. 4 , S. 588.
!,c *3 Th, 5 , S. 405.