Kapitel XXVI. 517
zwischen dem Arkansas und dem Padouca) über 45o Toi-sen Erhöhung habe., soll. Der Major Long hat daselbstfür die Bestimmung der Lage und der Höhe von JamesPeak eine Basis gemessen. Im grofsen Eiecken vom Mis-sissipi, nimmt die Linie, welche den Wald von denSavanen trennt, ihre Richtung nicht, wie man vcrmu-then könnte, in der Direction einer Parallele, sondernwie die atlantische Küste und die Alleghani -Berge selbstthun, von N. 0. nach S. W., von Pittsburg nach St.Louis und dem Red River von Nadchitotches, so dafseinzig nur der nördliche Theil vom Staate der lllinesenmit Gräsern bewachsen ist ‘"J. Diese Demarcations - Linieist nicht blos für die Geographie der Pflanzen bedeut-sam ; sie hat auch, wie weiter oben ist gezeigt wor-den, einen wesentlichen Einflufs auf die Verzögerungder Kultur und Bevölkerung der Nordwestseite vom Un-tern-Mississipi. In den vereinten Staaten mögen dieSavanenländer viel langsamer colonisirt werden, undselbst auch die unabhängigen Indianer-Stämme sind durchdas herbe Klima gezwungen, in der Nähe der Flüsse zuüberwintern, wo sie Pappeln und Weiden antreflen.Uebrigens ist unter allen americanischen Becken das vomMississipi, der Seen von Canada und St. Lorenz das
*) Handschriftliche Bemerkungen des Ilrn. Gallatin. Jen-scits, das will sagen, westwärts von den Savanen oderWiesengründen des Missouri , findet man nochmals amFufs des Felsen - Gebirges Wälder. Zwischen dieser Ketteund der Kiistenkette (der der See-Anden von Neu-Al-bion) sind Wiesengründe, auf denen seltene Bäume Vor-kommen; jenseits der Secalpcn hingegen kömmt wiederWaldung zum Vorschein, und das Land bietet, bis zurAusmündung des Rio Colombia, alle Vorzüge vom Ten-ucsse' und vom Kentucky dar.