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Buch IX.
Ufer dieses Beckens wird von der Andenkette gebildet,vom Knoten der Berge von Huanuco bis zu dem derQuellen des Magdalenastroms. Dasselbe wird erweitertdurch die VViderlage des Rio Beni*), der an Steinsalzreich und aus mehreren Hügelreihen CBr. 8°— n° südl.)zusammengesezt ist, die in den Ebenen auf dem öst-lichen Ufer des Paro vorrücken. Unsere Karten trave-stiren diese Hügel in hohe Cordilleren - finden vonCachao <?e ). Nordwärts erhebt sich das Becken des Ama-zonenstroms, dessen Area (von 244,000 Geviertmeilen)nur um einen sechsten Theil kleiner ist als die Areavon ganz Europa , sanft ansteigend gegen die Sierra Pa-rime. Westwärts unter 68° der Länge endigt sich der
*) Th. 5 , S. 417. Der wahre Name dieses grofsen Stroms,über dessen Lauf die Erdbeschrciber lange Zeit verschie-denerMeynung gewesen sind, lslUchaparu , wahrscheinlich/Fässer (para) des Ucha ; auch Beni bedeutet nur Flufs-wasser; denn die Maypuren • Sprache hat vielfache Ver-wandtschaft mit der Sprache der Moxos (Th. 4 , S. i 3 2);und in der Maypuri - Sprache bedeutet veni (oueni) Was-ser, wie una in derMoxo-Sprache. Vielleicht blieb derMaypure ■ Name dem Flufs, zur Zeit, wo die diese Spra-che redenden Indianer nordwärts, nach den Ufern desOrenohohin, auswanderten.
•®) Die .Anden von Cachao , welche auf Arrowsmiths Kartebey jo°'/, — 12“ nordwärts vom fabelhaften See von Bo-gagualo nachgewiesen werden, sind anders nichts, alsdie Berge von Cuchao, welchen La Cruz 1 5 “ südwestl. vondiesem See ihre Stelle anvveist. Aus einem seltsamen Irr-thum hat dieser leztere Erdbeschreiber völlig flache Ebe-nen mit Bergen besezt. Er vergafs, dafs in den Kolo-nien das Wort monte fast ausschliefslich eine Waldungbedeutet, und er hat überall Bergketten gezeichnet, woer montes de cacao hinschrieb , als ob der Cacaobaumnicht den heifsesten Ebenen angehörte.