Band 
Fünfter Theil.
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Kapitel XXVI.

die Serra de Villarica oder do Espinhazo, welche in dieKapilanscliaft von St. Paul ausläuft, gegen die Parallelevon 24° begrenzt wird; nord - ostwärts durch die Hü-gel*), welche die Serra da Canastra und die CamposParecis gegen die Provinz Paraguay vorrücken lassen;westwärts durch die Anden von Ober-Peru und Chili;nord - westwärts durch den Grat der Wasserscheide, wel-che sich von der Widerlage von Santa-Cruz de la Sier-ra , durch die Ebenen von Chiquitos, gegen die Serrasvon Albuquerque (Br. ig° 20O und von San Fernandoausdehnt. Der westwärts vom Rio Paraguay gelegeneTbeil dieses Beckens enthält 70,000 Geviertmeilen undist gänzlich mit Gras bewachsen, während dichte Wal-

Südwärts von der Villa de Cuyaba, oder vielmehr süd-wärts vom Rio Mbotetey (Embotetcn oderMondego) ver-längert sich nach Süden hin ein Bergland, das unter demhochtönenden Namen der Cordilleren von Amambay, vonSan Jose und von Maracajou bekannt ist. Zufolge derschönen handschriftlichen Karte de9 vormaligen Vice-Kö-nigreichs vom Rio de la Plata (durch Don Miguel de La-starria, 1804), deren Mittheilung ich der Gefälligkeit desHrn. Malte - Brun verdanke, ist der ganze nördliche Theilvon Paraguay , zwischen der Mission von Curuguati (Br.24 01 /,) und den Flüssen Mbotetey und Monice (Yaguariy,voller Hügel. Die Erdbeschrciber weisen gleichfalls eineBergkette zwischen s8 a und 34 °'A der Breite nach^.in derProvinz der Missionen und in der cUplatinischen Provinzvon Brasilien , welche die Gewässer vom Urugay unddie der Ostküste scheidet. Allein wahrscheinlich ha-ben diese angeblichen Cordilleren keine 200 Toiscn Er-höhung. Vergleicht man die Karten von d’Anvillc, deVarela, Dobrizhoffer und Azara, so wird einleuchtend,wie mit den Fortschritten der Geographie nach und nachdie Berge dieser Provinzen verschwunden sind.