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der Richtung' eines Meridians seinen Lauf nimmt. Weitjenseits der Süd-Grenzen des vormaligen Vice- König-reichs von Buenos-Ayres, zwischen dem Rio Colorado und dem Rio Negro (Br. 38—3g), scheinen Berggrup-pen mitten aus der salzhaltigen Ebene gleich Inseln em-porzustehen. Ein Stamm von Süd - Indianern *) ( Te-huelhet') führt daselbst von langer Zeit her den charac-terisfischen Namen der Männer vom Gebirge ( Callile -bei) oder Serranos. Von der Parallele der Ausmündungdes Rio Negro bis zu der vom Cabo Blanco (Br. 41 °— 47 0 )deuten die auf der östlichen patagonischen Küste zer-streuten Berge auf bedeutsamere Ungleichheiten unterder Erde hin. Inzwischen ist die ganze Abtheilung derMagellan -Strafse, vom Vorgebirg der Jungfrauen biszum schwarzen Vorgebirg, auf mehr als 3o MeilenBreite, mit Savanen oder Pampas eingefafst, und dieAnden des westlichen Patagoniens fangen erst gegen dasschwarze Vorgebirg sich zu erhöhen an, und ihr Einflufserscheint bedeutsam auf die Richtungen desjenigen Theilsder Landenge, die dem Südmeere genähert ist und de-ren Richtung von S. 0. nach N. W. gehl.
Wenn wir den Ebenen oder den grofsen Beckenvon Südamerica die Namen der Flüsse gegeben haben,die ihre Längenfurchen durchziehen, so haben wir da-mit dieselben keineswegs mit einfachen Thälern verglei-chen wollen. In den Ebenen vom Unter - Qrenoko undvom Amazonenstrom laufen allerdings wohl alle Liniender gröfsten Senkung in einen Hauptsammler aus; r .unddie Zuflüsse der Zuflüsse, das will sagen, die Bechenverschiedener Ordnungen , dringen in die Berggruppeselbst ein. Der Obertheil oder die Hochlhäler der Zu-flüsse werden in diesem geologischen Abrifs, als der
Het , Mensch; tehael, Mittag.