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inationen der Llanos sind; 1) ein Sandstein oder Con-glomeral aus Gerütten von Quarz, lydischem Stein undKieselschiefer *), die durch ein äufserst zähes, braunolivenfarbiges, zuweilen sehr hellrothes, thonig eisenhal-tiges Cernent vereinbart sind; 2) ein dichter Kalkstein(zwischen Timao und Calabozo ), der, durch seinen glat--ten Bruch und lithographisches Aussehen dem Jurakalkverwandt ist; 3 ) aus alternirenden Schichten **) von Mer-gel und blättrigem Gyps (Mesa de San Diego, Ortiz,Cachipo). Diese drey Formationen schienen mir aufein-ander zu folgen, von unten nach oben, in ddr Ord-nung, in der ich sie auch beschrieben habe, der Sand-stein nordwärts in muldenförmiger Lagerung (en gise-inent concave) auf dem Uebergangsschiefer von Malpassoliegend; südwärts aut den Gneis - Graniten von Pariine.Da der Gvps unmittelbar über dem Sandstein von Cala-bozo liegt, den ich, als ich ihn an Ort und Stelle un-tersuchte, für identisch mit unserm rothen oder Koh-lensandstein hielt, so bin ich über das Alter seiner For-mation ungewifs. Die Secondar-Gebirgsarten der Llanosvon Curnana, von Barcelona und von Caracas nehmeneinen Raum von mehr denn 5 ooo Geviertmeilen ein, IhrZusammenhang ist um so merkwürdiger, als sie, we-nigstens auf der Ostseite des Meridians von Porto - Ca-bello (70° 37O, im ganzen Becken des Amazonenstromszu mangeln scheinen, wofern sie daselbst nicht etwa mitgranitischem Sande bedeckt sind. Die Ursachen, welchein der östlichen Region der Kette des Küstenlandes undin den Llanos von Venezuela (von io nI / 2 bis 8° nördl.)die Anhäufung von Kalkstoffen begünstigt haben, müssen
Siehe Humboldt, Essai geognoslique, p. 219; und oben,Th. 5, S. 551—555-Th. 5, S. 55s; Th. 5, S. 45.