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Kapitel X.KPI.
birgsarlen enthält, so konnte die Richtung der Schich-ten in dieser Gruppe nur auf wenigen Runden beobach-tet werden: allein selbst auch in dieser Landschaft istdie Beständigkeit der Erscheinung des Loxodromismusmir öfters auffallend vorgekommen. Die Richtung derHornblende - Schiefer vom Angostura ist N. 45° O.,wie die des Gneis von Guapasoso (Th. 4> S. 196 ), derdas Bett vom Atabapo bildet, und die des Glimmerschie-fers der Halbinsel Araya, obgleich die Entfernung zwi-schen den Grenzen dieser Felsgebirge 160 Meilen be-trägt.
Die Richtung der Schichten, deren merkwürdigeUebereinstimmung wir nachweisen, ist nicht gänzlichparallel mit den Längenachsen der zwey Gebirgskettenvom Küstenlande und von Parirne *). Die erste dieserKetten wird von den Schichten meist in einem Winkelvon 55" durchschnitten, und ihre nordwestliche Einsen-kung wird eine der bedeutsamsten Ursachen der am süd-lichen Abhang **) des Küstengebirgs herrschenden Un-fruchtbarkeit. Darf man vielleicht annehmen, es habedie Richtung der östlichen Cordillere von Neu-Grenada ,die von Santa-Fe de Bogota bis jenseits der Sierra Ne-vada de Merida ungefähr N. 4 5° O. zeigt, und von derdie Kette des Küstenlandes nur eine Fortsetzung ist, aufdie Richtung ( St. 3— 4 ) der Schichten in Venezuela Ein-flufs gehabt? Diese leztere Region stellt einen sehr merk-würdigen Loxodromismus mit den Schichten von Glim-merschiefer, Grauwacke und dem Orthokeratiten-Kalk-stein der Alleghanis und des weit ausgedehnten Landesdar (Br. 5G°— 68 °), welches kürzlich der Kapitain Franklin
*) Th. 2 , S. 384-
® s ) Th. 4 , S. 53, 211 . Dieser südliche Abhang ist jedochminder jäh als der nördliche Abhang.