Band 
Fünfter Theil.
Seite
581
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Kapitel XX VI.

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Sandsteins Cgres rouge ancien ) an. Wirklich auch fin-det sich ächte Steinkohle, in der Nähe von Carache,südwestlich vom Paramo de las Rosas.

Bevor man einen Theil dieser weit ausgedehntenamericanischen Ebenen geognostisch untersucht hatte,konnte man glauben, es rühre ihre gleichförmige undzusammenhängende Horizontahlät von Anschwemmungs-Land , oder höchstens von tertiärem Sandstein-Gebirarher. Der Sand, welcher in den baltischen Landschaf-ten und im ganzen nördlichen Deutschland den grobenKalkstein und die Kreide deckt, schien diese systemati-schen Ideen zu rechtfertigen, die man auch über dieSahara und die asiatischen Steppen auszudehnen nichtermangelte. Allein die Beobachtungen, welche wir zusammeln im Falle gewesen sind, thun nun sattsam dar,dafs in beyden Erdhälften die Ebenen, die Steppenund die Wüsteneyen gleichzeitig mannigfache Formationenvon verschiedenem Alter enthalten, und dafs diese For-mationen daselbst auch häufig von keinen Anschwem-mungs - Niederschlägen bedeckt zu Tage kommen. DerJurakalkstein, das Steinsalz (die Ebenen des Meta undPatagoniens) und der steinkohlenhaltige Sandstein zeigensich in den Llanos des südlichen America’s; der Qua-dersandstein :;: D (Wüsteney zwischen dem Arkansas und

c ) Long. Exped., Tom. II, p. ügä. Die Physiognomie vonzu Mauern oder Pyramiden gehauenen, oder in Rhomboi-dal - Blöcke gethcilten Felsen scheint allerdings denQuadersandstein zu bezeichnen; allein der Sandsteinvom östlichen Abhang der Felsen-Berge, in welchem dergelehrte Reisende, Ilr. James, Salzquellen (ü'e&Oi Gyps-schichten und hingegen keine Steinkohlen gefunden hat(L. c. Tom. II, p. 097, 404), -scheint vielmehr dembunten Sandstein anzugehören.