Kapitel XXVI. 58g
Ortiz und der Mesa de Paja; nahe bey der Missionvon Cachipo. Es schien mir, sie bedecken den (ju-l’aischen) Kalkstein vonTisuao, welcher dem von Garipeanalog ist; man trifft darin Nester von fasrigem Gypsan. (Th. 3, S. 332 ; Th. 5, S. 45.) Den NamenFormationen habe ich weder dem Sandstein vom Ore-noko , noch dem Sandstein vom Cocollar , noch demSandstein vom ßerganlin , noch dein Gyps der Llanosertheilt, weil bisdahin die Unabhängigkeit dieser Sand-und Gyps - Gebirgsarten durch Nichts erwiesen ist. Ichvermuthe, es werdtf sich einst darthun, dals der Gypsder Llanos nicht allein den (juraischen) Kalkstein derLlanos bedeckt, sondern dafs er zuweilen auch in dem-selben eingeschlossen ist, wie der Gyps vom Golfo tristeim (Alpen ) Kalkstein von Cumanacoa enthalten ist. Viel-leicht gehören die grofsen Massen Schwefel (Th. 2 , S. 90 ;Th. 3, S.45, 334), welche in völlig thonigen Schichtender Steppen gefunden wurden (Guayuta; Thal von SanBonifacio; Buen-Pastor; Zusammenflufs des Rio Pao mitdem Orenoko), den Mergeln vom Ortiz-Gyps an ? DieseThonschichten verdienen die Aufmerksamkeit der Rei-senden um so mehr, als die schönen Beobachtungendes Hrn. von Buch und mehrerer anderer berühmterGeognosten über die Höhlungen im Gyps, über die Un-regelmäfsigkeit der Einsenkung seiner Schichten, und überseine den beyden Abhängen vom Harz und von der (empor-gehobenen) Alpenkette parallele Lage, so wie die gleichzei-tige Gegenwart von Schwefel, Eisen Pocherz *) und saurenSchwefeldämpfen, welche der Bildung der Schwefelsäurevorangingen, das Daseyn von Kräften anzudeuten scheinen,
’) Gyps mit Eisen-Pocherz im bunten Sandstein, südwärtivon Dax (Departement der Landen).