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Kapitel XX. VI. 617
ren Rivero und Boussingault sehr befriedigend, hinsicht-lich der Breiten sowohl als der Höhen.
Beobachtungen für Ausmittlung des Ganges derstündlichen Variationen des Barometers in denTropenländern, von der Meereslläche an bisauf den Rücken der Anden -CordiIlere.
Die Resultate der Beobachtungen, welche Hr. Bon-pland und ich, über die kleinen Ebben und Flalhen derAtmosphäre , während unsers Aufenthalts in Cumana,in den Steppen von Calabozo und mitten in den Wäl-dern vom Orenoko angestellt haben, sind in den Jahren1800 und 1801 durch Hrn. de Lalande bekannt gemachtworden, welchem ich dieselben von Zeit zu Zeit mit-getheilt halte. Ich darf piir schmeicheln, es habe dieseArbeit wesentlich dazu beygetragen, die Naturforscherin Europa auf eine höchst merkwürdige Erscheinungaufmerksam zu machen, deren Ursache noch nicht satt-sam gekannt ist. Die Regelmäfsigkeit der stündlichenVariationen des Barometers unter der heifsen Zone warbereits schon zu Anfang des i8len Jahrhunderts geah-net worden, und die Fragen, welche die Akademie derWissenschaften dem Hr. de la Perouse vorlegte ziel-ten darauf ab, den Antheil auszumitteln , welchen dieAnziehung des Mondes an diesen periodischen Wech-seln haben könnte. Die Herren de Lamanon und Mon-ges hatten im Jahr 1785, auf dem atlantischen Welt-
’) P'oyage de la Perouse autour du Monde, T. I, p. 161;T. IV, p. 257.