Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Bach IX.

krummen Linie seiner täglichen Variationen erreicht hat:während der Reise von la Perouse haben die Herren deLamanon und Monges, im Jahr 178a, von Stunde zuStunde, die ersten, drey Tage und drey Nächte ununter-brochene Beobachtungen angestellt. Diese Gelehrten be-fanden sich damals mitten auf der See, im atlantischenOzean, zwischen den Parallel-Kreisen von i° nürdl. Br.und i° südl. Br. *).

Die Arbeit des Hrn. Lamanon ist acht Jahre älter,als die, welche in Calcutta, durch die Herren l'rail,Farquhar , Pearce und Balfour unternommen ward; al-lein, da die Ergebnisse dieser leztern in den, 1795 zuCalcutta bekannt gemachten , vierten Band der AsialicResearches aufgenorninen wurden, während die Reisedes unglücklichen La Perouse im Jahr 1797 erschienenist, so gelangten die in Indien gemachten Beobachtun-gen zu gröfserem Ruhm in Europa . Es waren auch dieeinzigen, durch welche ich, zur Zeit meiner Abreisenach America, die Regelmäfsigkeit der Horar-Bewegun-gen des Barometers kennen zu lernen Anlafs gehabt hatte.Allzu systematische Ideen über die periodischen Erschei-nungen aller Krankheiten in der heifsen Zone und über denEintlufs des Mondes auf die Lebens-Bewegungen hattenauf den Antillen und in Calcutta die Aufmerksamkeitetlicher englischer Aerzle auf die Variationen des Ge-wichts der Atmosphäre hingeleitet. Der Doctor Mose-ley **) spricht von den Horar - Veränderungen in seinem

yoyagedelaPerov.se, 1797, Tom. IV, p. 257 — 264.

•*) Der Barometer, sagtMoscley, bietet auf den brittischenAntillen und in andern Tropenländern eine Erscheinungdar, die in der ^cmäfsigten Zone noch nicht vcrificirtworden ist: das Quecksilber zeigt ztvey tägliche Bewe-gungen, eine sinkende und eine steigende. Sic treffen