Band 
Fünfter Theil.
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Buch IX.

sagen ganz ununterbrochene seyn ( ohservatio perpetua ).Mit den Horar-Variationen des Barometers verhält essich wie mit denen der magnetischen Declination ; undder berühmte Astronom 0 ), welcher, auf dem europäi-schen Festland der einzige, für die Beobachtung dieserlezteren täglich mehrere Stunden verwendet, mag unsbey Bekanntmachung seiner werthvollen Beobachtungensagen, wie viel Geduld und andauernder Fleifs für dieseGattung Arbeiten erfordert wird. Dem Reisenden in denTropenländern möchte ich rathen, bald nach seinerAnkunft, durch ununterbrochene Beobachtung währendeines Tages und einer Nacht auszumitteln, ob die Grenz-Zeitpuncte ( epoques des /imilesy an dem Orte, wo er seinen

Aufenthalt zu wählen gedenkt, in der That, 2i h -22h.,

4 h - 5 1 * *-, io h —n h -, i 5 h —161*. sind. Diese vorläufige

Arbeit wird ihm die Zeiten anweisen, wo er bey Tagund bey Nacht in der Nähe seines Instrumentes seynrnufs, um sich mit den verschiedenen Verhältnissen desProblems der Horar - Variationen zu beschäftigen; um,zum Beyspiel, von 10 zu 10 Minuten zu beobachten,ob das Maximum um 9 Uhr, oder um 9 Uhr Vor-mittags erreicht wird; ob das Quecksilber stationär bleibtund wie lange; ob die Schwingungen während derNacht minder beträchtlich sind, als die am Tage, u. s. w.

I. Stetigkeit (continnite') der Bewegungen. Wassich in der Erscheinung der barometrischen Variationenzwischen den Wendekreisen gleich anfangs am aulfallend-sten darstellt, das ist die ununterbrochene auf- und ab-steigende Bewegung. Wenn die Zeitpuncte, wo das

tungen über die Horar - Variationen der magnetischenAbweichung gemacht. Die Grenzen der Irrungen betru-gen 6 “ bis 8" im Bogen.

*) Herr Arago,