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Buch IX.
Maximum des Abends von 9% bis 11% Uhr. Die Be-obachtungen , welche ich um 4 Uhr Morgens gemachthabe, sind unglücklicher Weise die minder zahlreichen.Der einzige Ort, wo ich während meiner Reise einebedeutende Abweichung wahrgenommen habe, ist diein einem engen und an den Vulcan von Pichincha ange-lehnten Thal gelegene Stadt Quito. Ich konnte aber indiesem Thal nur während der Monate Jenner, Hornungund März Beobachtungen anstellen, in welcher Zeit beyhöchst veränderlicher und regnerischer Witterung dasMaximum der Mittagsstunde näher stund als der neun-ten Morgenstunde, und der Barometer von Mittag bisMitternacht in stetem Sinken begriffen war. Wären, amFufs des Pichincha, die Variationen das ganze Jahr hin-durch eben so unregelmäfsig, so würde vermuthlichdie Norm dieser Variationen von Hrn. Godin nicht er-kannt worden seyn. Ich bedaure sehr, die Nächte inQuito nicht sattsam durchwacht zu haben, um dienächtlichen Schwingungen würdigen zu können; alleinaus den neuesten Beobachtungen, welche Hr. Duper-rey, Commandant der französichen Corvette la Coquille,auf seiner Weltumseglung gesammelt hat, geht hervor,dafs südwestlich von Pichincha, im Hafen von Payta(Br. 5° 5' südl.) die Grenz- Zeitpuncle im Monat Märzsehr regelmäfsig sind: g Uhr Vormittags, 3 Uhr Nach-mittags, 11 Ubr Abends und 3 Uhr nach Mitternacht .Diese Angabe geht aus einer schönen Reihe von Beob-achtungen hervor, die in 6 Tagen und 6 Nächten, voni5 zu i5 Minuten, mit einem Fortinschen Barometerangestellt worden sind. Die nachstehende Tafel, welcheHunderttheile des Millimeters und die Grade des Centesi-mal - Thermometers angibt, ist einem handschriftlichenTagebuch enthoben, das mir die Gefälligkeit des Hrn.Arago mitgetheilt hat.
Beob-