Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Kapitel XXFI.

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sich ergebenden Durchschnittsangaben darthun mücbten,dafs unter hohen Breiten, wie im heifsen Erdstrich, dasQuecksilber in geregelten Zeiträumen steigt und fällt.“Den Beweis hiefür haben nun die eifrigen Bemühungender Naturforscher vollständig geliefert. Wir wollen denVariationen aus den Tropenländern in die gemäfsigtenZonen folgen. Hr. SimonofF hat beobachtet, dafs dieStunden der Maximu und der Minima in den partiellenBeobachtungen ohne Beyhüife von Durchschniltsangabensich nach weisen lassen, im stillen Ozean zwischen demWendekreis des Steinbocks und dem 3 o° südl. Br ; imatlantischen Ozean zwischen dem Wendekreis des Kreb-ses und dem 2 < 0 nürdl. Br. YVofern diese gröfsere Aus-dehnung vom tropicalischen Klima, in der südlichen Halb-kugel, durch noch andere Reisende mehr Bestätigungerhält, so wird sich dieselbe anderweitigen Erscheinun-gen anschliefsen, welche die Temperatur, die Passat-winde und die Vegetation der baumartigen Monocotyle-don-Gewächse darbieten*). Auch hat Hr. Horsburgh, ost-wärts von Africa, in den Meeren von Indien und China die Variationen regelmäfsiger und gröfser gefunden, vomio° nördl. Br. zum 25 ° südl. Br., als hingegen zwi-schen dem io° und 20° nördlich vom Aequator. Hr.Leopold von Buch hat auf seiner Reise nach den cana-rischen Inseln, in 20 Tagen barometrischer Beobachtun-gen zu Las Palmas, in Gran Canaria , als äufserste Gren-zen 10 und 11 Uhr Vormittags, 4 Uhr Nachmittags und11 Uhr Abends erhalten **). Dem Hrn. Coutelle war,als er vom egyptischen Institut mit Aufnahme meteo-

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*) Siehe meinen Essai sar la Geographie des plantes , 1807,

P- 94.

**) Einige Bemerhungen über das Klima der canarischenInseln , S. 9.