Kapitel XXVI,
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gischen Gesellschaft von Mannheim erkannten, dafs derMeridian-Durchgang der Sonne den Barometer sinkenmachte, und dafs diefs Werkzeug überhaupt um 2 UhrNachmittags tiefer stehe, als am Morgen und am Abend.Duc la Chapelle beobachtete sorgfältig den mehr oderminder convexen Endtheil der Quecksilber-Säule, under zog aus seiner Arbeit den Schluls, dafs im südlichenFrankreich der Barometer von 7 Uhr Vormittags bis2 % Uhr Nachmittags fällt; dafs derselbe bis 10% Abendssteigt, und dafs er die Nacht über schnell wieder fällt.Diese Behauptungen alle waren schwankend und wider-sprechend: die ersten genauen Beobachtungen über dieHorar-Variationen des Barometers in Europa verdanktman dem Hr. Ramond. „Ich habe, sagt dieser vortreff-liche Beobachter*), sehr ähnliche Resultate mit denen,welche Hr. von Humboldt vom Aequator gebracht hat,erhalten; aber die Stunden der Variationen wechselnnach den Jahrszeiten: im Winter sind die tropischenStunden, die von 9 Uhr Vormittags, 3 Uhr Nachmit-tags und 9 Uhr Abends. Im Sommer scheint die Sen-kung um 8 Uhr Morgens anzufangen, sich bis 4 Uhrzu verlängern und um 10 Uhr Abends erst nochmalsanzufangen. Da ich allein beobachte, so war mir nichtmöglich, die nächtlichen Variationen mit sattsamer Ge.nauigkeit auszumilteln; denn in unsern Klimaten sindganze Monate genauer Beobachtungen nicht zureichend,um Quantitäten nach ihren Grenzen auszuscheiden, wel-che eine einzige Aequatorial-Nacht in ihrer ganzen Rein-heit darstellt/ 4
Alle Wahrnehmungen des Hrn. Ramond, über dieEpochen der äufsersten Grenzen, und die kleinen Yer-
*) Mem. de t Institut pour l'annet 1808, p. 100, ioö undjo 7 .
Mer. f, Humboldts hist. Beiten, V.
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