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li a p i t e l XXVI.
Den ersten Naturforschern <s ), welche ilie grofseRegelmäfsigkeit im auf- und absteigenden Gang des Ba-rometsrs '/.wischen den Wendekreisen wahrgenommenhatten, war bereits schon die Ungleichheit in der Aus-dehnung der Variationen auffallend gewesen, welche öf-ters zwischen zwey aufeinander folgenden , gleich stillenund heitern Tagen beobachtet werden. So geschieht es,zum Beyspiel, dafs die Quecksilbersäule, in den Stun-den des abendlichen Maximums eine ungewöhnliche Höheerreicht; dafs dieselbe die Nacht über und bis 4 UhrMorgens nur wenig fällt; dafs der Barometer von 4bis 9 Uhr Morgens weit mehr steigt, als er von 9 UhrMorgens bis 4 Uhr Nachmittags sinkt, und dals diefsSpiel ungleicher Bewegungen einige Tage hindurch an-hält. Man bemerkt alsdann, ohne Störung des Wech-sels oder der Periodicität der Variationen, eine allge-meine Tendenz zur Zunahme oder Abnahme derQuecksilbersäule. Es sind diefs zwey Arten von Bewe-gung, die sich modificiren und zusammenfügen; undman kann sagen, es halte sich in der heifsen, wie in
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*) Joarn. litter. de la Ilaye , 172g, p. a ö 4 - Thibau.lt deClianvalon , t^oy. a la Martinir/ae , p. i 55 ( 23 ).
**) /.wischen den Wendekreisen wird durch diese Tendenzdie Ausdehnung der Ilorar - Oscillationen , die das be-deutsamste und Ilauptphänomcn sind, modificirt; in Europa hingegen, wenn der Barometer mehrere Tage hindurcheine allgemeine Tendenz zum Sinken hat, wird das Sin-ken einzig nur in den Epochen der Maxima verzögertoder aufgehalten. Das Hauptphänomen und das fühl-barste ist alsdann die Neigung der Quecksilbersäule zumSinken: die atmosphärischen Ebben und Fluthen werdennur spürbar, indem sie jene bey Annäherung der Grenz,-Standen in etwas modificiren.