Buch IX.
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modificirt. Es erscheint diefs um so merkwürdiger,als in einigen Theilen des äquatorialen Asiens , wo dieIMoussons heftig wehen, (in Indien zum Beyspiel)
die Regenzeit den Typus der Ilorar-Variationen heynaheganz maskirt, und zur gleichen Zeit, wo diese Varia-tionen im Innern des Festlandes, auf den Küsten undauf den Erdzungen unrnerklich sind, dieselben hingegenohne alle Veränderung, in offner See, unter den näm-lichen Parallelen wahrgenommen werden.
6. Zwischen den Wendekreisen sind ein Tag undeine Nacht hinreichend, um die Grenzstunden und dieDauer der kleinen atmosphärischen Fluthen auszumitteln;im gemäfsigten Erdstriche, unter 44 un d 48 Graden derBreite, gehen die Erscheinungen jenes periodischen Wech-sels in allen Jahrszeiten völlig klar aus Mitteln von i5bis 20 Tagen hervor.
7. Die ungleiche Ausdehnung der täglichen Varia-tionen verursacht, in der heifsen Zone , zu den gleichenStunden in verschiedenen Monaten, mehr oder minderbedeutende Ungleichheiten der Barometer - Höhen. DieAusdehnung der Oscil'ationen vermindert sich nachMafs-gabe, wie die Breite und die von zufälligen Störungenherrührenden jährlichen Abweichungen zunehmen. Inden Maxima des Abends steht das Quecksilber meistetwas niedriger, als in den IVlaxima des Vormittags.Beschränkt man sich auf genaue und für die Ausmitt-lung glaubwürdiger Mittel hinlänglich zahlreiche Beob-
.. achtungen, so findet sich, dafs die Ausdehnung derÜscillationen , in der heifsen Zone, zwischen dem Ae-quator und der Parallele von io°, in der Fluth von 9 UhrMorgens bis 4 Uhr Nachmittags', in den Ebenen 2""", 6bis 5'"'", 3 (S. G69) ; auf der Hochebene von Bogota (i365 T.) 23 (S. f>73) ; auf der Grenze der süd-lichen heifsen Zone in den Ebenen, 2 Millimeter (S, 66ä)