Band 
Fünfter Theil.
Seite
699
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Kapitel XXVI.

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10. Aus den bisdahin gesammelten Beobachtungenläfst sich kein spürbarer Einfluls des Mondes nachwei-sen *) auf die Schwankungen der Atmosphäre. Es schei-

Monaten zwischen einander nur 10 bis 1a Millimeter; dieextremen sinkenden Oscillationen zeigen eine Abweichungvon 20 bis 5 o Millimetern.

°) La Place, essai phil. sur les probabilites, 1825, p. 11g,iaä, 274; Conn. des temps ponr 1826, p, 312. Der Ein-flufs der Mond-Anziehung wäre zwischen den Wende-kreisen leichter auszumitteln , w'O zufällige Störungen dasSpiel der Ilorar - Variationen so wenig verbergen. Ichhabe, während mehrerer Nachtwachen, nichts Befriedi-gendes hierüber wahrgenommen. Hr. Mutis aber ver-sicherte mich, er habe erkannt: „dafs in Santa-Fe deBogota der Barometer am meisten steigt und fällt in denQuadraturen , während zur Zeit der Oppositionen undGonjunctionen die Unterschiede von 11 Uhr Abends und5 1 /, Uhr Morgens ausnehmend klein werden.“ Hr. Caldas(Semanario , Tom. I, p. 55 g spricht gleichfalls von diesenBeobachtungen seines Lehrers. Es wäre zu wünschen,die meteorologischen Tagebücher, welche Ilr. Mutia Sobis 40 Jahre lang geführt hat, möchton untersucht wer-den, wenn anders manche dieser kostbaren Handschrif-ten nach seinem Tode nicht etwa wählend der politi-schen Unruhen von Neu - Grenada verloren gegangen sind.Hr. Boussingault, welcher sich mit gleichem Eifer derErforschung aller Naturerscheinungen widmet, hat (mitungleich viel vollkommneren Werkzeugen) die Arbeitdes Hrn. Mutis wiederholt, in den Syzvgien sowohl alsin den Quadraturen und zu den Stunden der Mond-Ucbcrgängc durch den Meridian, ohne jedoch den Ein-flufs des Mondes auf die barometrischen Höhen zu er-

* kennen. ,,Ich möchte nicht wagen (schreibt er mir ausSanta-Fe de Bogota unterm g. Febr. 1820) allen Mond-einflufs auf die mittlere Höhe des Quecksilbers zu laug