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Kapitel XXVI.
Zero der Temperatur) annahm, so mufste ich aus dieserVergleichung nothwendig den Schlufs ziehen: der mitt-lere Barometerstand in der Höhe des Meeresspiegelshelrage in der heijsen Zone etwas weniger als imgemiifsiglen Erdstrich ®). Da ich hinsichtlich der Ca-pillarität des von mir gebrauchten Barometers ungewifsWar, so berechnete ich in meinem Ahrijs der Aequi-noctial-Piegionen diesen Unterschied zu zwey Millime-tern, und ich brachte denselben auf Rechnung der auf-steigenden Bewegung in der Tropical-Atmosphäre, durchwelche bedeutsam erwärmte Luftschichten den Polar-Re-gionen zugewälzt werden. Weil ich vor der Einschif-fung nach Cumana mit meinen Instrumenten weite Land-reisen von Paris nach Marseille , nach Murviedro, nach
welche der Barometer in der Nähe vom Cap Horn erlei-det, so wie in den Meeren von Schalin und auf denWestküsten von Norwegen , wo heftige Westwinde wehen.Siehe Krusenstern Eec. de niem. hjdr. , Tom. I, p. 29;Ledpold von Buch, in Gilberts Ann. de Physik , Th. 25 ,S. 200; Ders. barometrische fVindrose , S. 4.
*) Siehe meinen Essai sar ia Geogr. des plantes , p. 90. Bi-cher, Bouguer, la Condamine, Ulloa und Don JorgeJuan glaubten in der ersten Hälfle des achtzehnten Jahr-hunderts , es zeige der Barometer im Niveau der Aequi-noctial - Meere 27 Z. 11 Lin., 5 ; 28 Z. o Lin., oder 28 Z.1 Lin. Die Instrumente, deren diese Reisenden sicli be-dienthaben, waren wohl allerdings nur sehr mangelhaftluftleer; denn, da keine Corrcction für die Temperaturangewandt ward, so hatte man zu grofse Barometer Hö-hen finden müssen. Wenn neuerlich die mittleren Baro-meter-Höhen des Spiegels der europäischen Meere etwasübertrieben worden sind, so geschah diefs ohne Zweifelum des Dunkels willen, das hinsichtlich der Wirkungder Capillarität noch waltet.
Alex. f. Humboldts hist. Reisen. V.
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