Band 
Fünfter Theil.
Seite
724
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724 Buch IX. Kapitel XXVI.

ment ausgeführt hat, mittelst des Wasser - Niveau , vom Golfvon l’apagayo an, auf den Küsten des Südmeeres, bis zurLaguna von Nicaragua ; und dafs, mittelst 35 G aufsteigendenStationen und 339 niedersteigenden Stationen Qascensos : 604 F.,8 Z., 8Lin. castilianischenMaafses; descensos: 470F., 1 Z., 7 L.)der Wasserspiegel des Nicaragua Sees, bey 1 34 F. 7 Z., 1 L. überdasSüdmeererhöbetgcfundcnward. DerSeehataber88F.6Z.Tiefe; so dafs sein Bodengrund annoch 46 pies castellanos höherist als der Wasserspiegel des Südmeeres. Der Kio Panaloya, wel-cher den Leon-See mit dem Nicaragua -See vereinbart, liefertein Barrage (Salto) von 25 bis 5 o P'aras. 1 '- (Nach Hrn. Ciscarist 1 vara castellana = 3 pies de Burgos = o T., 429 ) Indieser Urkunde sind weder die Richtung noch die äufserstenPuncto dcrLinie des Nivellements angegeben. Da der Zweckdieses leztern einzig nur die einfache Bestimmung der Er-höhung des Sees war, so scheint bisdahin nicht erwiesenzu seyn , dafs der Thcilungsgrat überall die grofse Höhe von85 Toisen habe, und dafs nicht, zwischen Realejo und Leon,zwischen dem Golf von Papagayo oder dem von Nicoya unddem Nicaragua - See einige Senkung des Bodens, oder einQucrthal vorhanden seyn möge, die zur Aufnahme der Ge-wässer eines grofsen SchifTahrts - Kanals tauglich wären. Beyder Untersuchung, die der Commandant des Schlosses Omoa,Don Ignacio Maestro, und die Ingenieure Don Joaquim Ysasyund Don- Jase Maria Alejandro angestellt haben, wurde er-wahret, dafs der Nicaragua- Sec keine natürliche Verbindungmit dem Südmeer hat: gleichzeitig wurde bemerkt: „dafs dasbergige Land Qaspero y montuoso ) zwischen der Villa doGrana da und dem Hafen von la Culobra, auf dieser Stelle,jede Canalverbindung sehr schwierig, wo nicht unmöglichmachen mufs.“ Den durch Kapitän Cochranc gesammeltenZeugnissen zufolge ( Journal of a residence and travels in Co -lambia daring the years 1822 and 1824, Vol. 2, p. 448) sinddie Bucht von Cupica und die Gestade des Naipi durch dreyReihen Hügel getrennt. (Siehe oben, Th. 5 , S. 246)