Band 
Fünfter Theil.
Seite
728
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Buch X.

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auf dem Gipfel eines hohen Berges, welchen man miteiniger Gefahr erstiegen hatte, und der allmählig unterden Horizont herabsinhl. Wenn die Küste hell ist, sornufs die Silla auf der See, die Wirkungen der Refrac-tion abgerechnet, auf 35 Meilen Entfernung sichtbar sevn* *).An diesem Tag und an den drey folgenden war das Meermit einer blaulichten Haut überzogen, die mittelst eineszusammengesezten Microscops untersucht, aus einer zahl-losen Menge Faden zu bestehen schien. Diese Fadenwerden häufig im Gulf - Slream und im Kanal von Ba-haina angetroffen, so wie auch in den Anländen vonBuenos-Ayres. Einige Naturforscher halten solche fürUeberreste von Eiern der Weichlhiere; mir schienen sievielmehr Ueberbleibsel von Fucusarten zu seyn. DiePhosphorescenz des Meerwassers schien jedoch durch ihreGegenwart vermehrt zu werden, zumal zwischen dem28° und 3 o° nördl. Breite, was auf ihren thierischen Ur-sprung hindeuten würde,

27. November. Langsam näherten wir uns derInsel Orchila; dieselbe ist, wie alle den fruchtbarenKüsten der Terra-Firma nahe liegenden Inselchen, un-bewohnt geblieben. Für die Breite des westlichen Kapsfand ich n° 5 i' 44? und für die Länge**) vom öst-lichen Vorgebirg 68° 26' 5 " (für Nueva - Barcelona 674' 48 // angenommen). Dem West-Kap gegenüber liegtein kleiner Felsen, an dem sich die Wogen schmet-ternd brechen. Einige mit dem Sextanten aufgenonnnneWinkel gaben für die Länge der Insel von Ost nachWest 8,4 Millen (zu g 5 o Toisen); für die Breite kaum

*1 Fteisebeschrcibang , Tb. 1, S. 43 s.

*0 Obs. astr., Tom II, p. 5 - Es ist diefs ungefähr die Länge

der Karte von Purdy (182J) und die Breite der Karte vom

Dep. de Madrid (1809).