Band 
Fünfter Theil.
Seite
730
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Buch X.

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17“ und 26° der Breite dm Archipel der kleinen Antillenund der Baharna’s - Inseln bewohnt und angebaut sind,so mufs es befremdlich Vorkommen, diese den KüstenvonCumana, von Barcelona und Caracas nahe gelegnen 3Inselchen unbewohnt zu sehen. Sie wären diefs längst nicht jmehr, wenn sie einer andern Regierung angehürten, als der- 3jenigen, welcher die Terra-Ferma zusteht. Nichts magden Menschen bestimmen, seinen Fleifs und Gewerbsam-keit auf die engen Grenzen einer Insel zu beschränken,wenn das nahe Festland ihm grofsere Vortheile darbietet. |

Bey Sonnenuntergang nahmen wir die zwey Spitzen ider Boca de ctfuera wahr, die sich wie Thürme mittenaus dem Ozean erheben. Mit der Boussole angestelltenMessungen zufolge liegt der östlichste dieser Felsen o°

19' westlich vom westlichen Vorgebirg der Insel Orchila.Die Wolken blieben lange über dieser lezteren versam-melt und wiesen ihre Lage in der Entfernung nach; ;der Einflufs, welchen eine kleine Erdmasse aut die Ver- jdichtung der bey 800 Toisen Höhe schwebenden Dünsteausübt, ist eine aulserordentliche, obgleich allen See-leuten wohlbekannte Erscheinung 0 ). Durch die Anhäu-fu ng der Gewölke erkennt man von weitem her die Lage jder niedrigsten Inseln.

29. November. — Bey Sonnenaufgang sahen wirnoch ganz deutlich die Kuppe der Silla de Caracas , demHorizont des Meeres beynahe gleichlaufend. Wir glaub-ten uns in der Entfernung von 39 bis 40 Meilen zu be-finden ; was, wofern die Höhe des Berges (i. 35 o Toi-sen), seine astronomische Lage und die des Schiffes für

*) Henry Stabb , in den Phil. Trans., >667, n. 27, p. 497und 718. Coare/olles im Journ. de Phys., Tom. LIV,p. 109.