Band 
Fünfter Theil.
Seite
736
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Buch X,

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ziemlich dem Raudal von Garzita und andern Rapides^die wir im Bett des Orenoko gesehen hatten. Der Ka-pitän machte der Nachlässigkeit des Steuermanns wenigerVorwürfe als den mangelhaften Seekarten. Die Wendungdes Schiffes gelang und innerhalb einer Viertelstundebefanden wir uns aufser Gefahr. Das Senkbley hatteanfangs 9, hernach 12, endlich i 5 Klafter naehgewie-sen. Den übrigen Theil der Nacht durch legten wirbey: der Nordwind liefs den Thermometer auf 19 0 , 7(i 5 °, 7 Reaum.) herabsinken. Am folgenden Tag ergabsich mir aus chronometrischen Beobachtungen, in Ver-einbarung mit den Resultaten der berichtigten Werthungvon gestern, dafs diese Klippen sich ungefähr bey 16°5 o / der Breite und 8 o° 4 ^' 49" der Länge befinden.Diejenige Klippe, auf der das spanische Schiff el Monarcaim Jahr 1798 zu Grunde zu gehen Gefahr lief, befindetsich unter 16 0 44' der Breite und 8o° * 3 ' der Länge,also gar viel östlicher. Während wir in der Richtungvon S. S. 0 . nach N. N. W. die Bank von la Viboradurchfuhren, versuchte ich öfters die Temperatur desMeerwassers auf seiner Oberfläche zu erwahren. In derMitte derselben war die Erkältung minder fühlbar, alsauf den Seiten, was wir den Strömungen zuschrieben,welche in diesen Gegenden die Gewässer verschiedenerBreiten vermengen. Südwärts Von Pedro Kays zeigtedie Oberfläche der See, bey e 5 Klafter Tiefe, 26°, 4 jauf i 5 Klafter Tiefe, 26°, 2. Ostwärts der Bank be-trug die Temperatur 26°, 8; Es können diese Versuchein diesen Gewässern alsdann nur zuverlässige Resultategewähren, wenn dieselben in einem Zeitpunct gemachtwerden , wo der Nordwind nicht bläst und wo die Strö-mungen minder heftig sind. Die Nordwinde und dieStrömungen erkälten das Wasser nach und nach, selbstda, wo das Meer sehr tief ist. Südwärts vom Kap Co-

rienles,