Kapitel XXVII. , 5 g
Vereine liefern, die sich zu Minderung der unglück-lichen Sklavenverhältnisse gebildet haben.
Die Vergleichung der Register verschiedener Zeit-puncte gewährt nicht immer richtige Ansichten überdie Sterblichkeit der Sklaven in den Kolonien der ver-schiedenen Nationen. Es gibt Länder, wo den heim-lich eingebrachten Sklaven die Namen der Verstorbenenertheilt werden. Wo man zu keinen zuverlässigen Er-gebnissen gelangen kann, da ist schon viel gewonnen,wenn man Grenzzahlen (nombre limites) findet, und sa-gen kann: mindestens befinden sich 042,000 Sklavenauf Jamaika, 7g,000 auf Barbados, 100,000 auf Guade-loupe . Die aus Zählung oder Einregistrirung der SklavenC Slave regislry returns') erhabnen Resultate geben nurdiese Grenzzahlen, als Minima für diesen oder jenen Zeit-punct. Die Eigenthiiiner finden Vortheil dabey, einenTheil ihrer Sklaven der Einregistrirung zu entziehen. DieWirkungen der Freylassungen vermengen sich °) auf denRegistern mit denen der Todesfälle: anderseits sucht man^ einen Theil der Geburten vu verhehlen. Ueberhauptgeht die Tendenz der Register dahin, darzuthun, dafsbisdahin ("1817 bis 1824), die Neger-Bevölkerung inden briltischen Kolonien der Antillen sich ungleichviel mehr verminderte, als auf den kleinen Inseln, aufJamaika , und überall , wo die Kolonisten mit sehr an-sehnlichen Kapitalien einen Boden bearbeiten, dessenFruchtbarkeit Nahrungsmittel im Ueberflufs liefert. Die
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amtlichen Verzeichnisse haben für die zwölf briltischenAntillen - Inseln, im Jahr 1817, die Sklavenzahl von