Band 
Fünfter Theil.
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H u p 1 t e 1 xxvn.

morenos esclavos, 26,400. Die großen Städte der spa-nischen Antillen zeichnen sich durch diese Anhäufungvon Mulatten - und Mischling-Sklaven aus.

Hinsichtlich auf die Insel St. Domingue (Haiti ) glaubeich bey einer ziemlich niedrigen Berechnung stehen ge-blieben zu seyn. Wir besitzen partielle Angaben deramtlichen Zählungen in den einzelnen Kreisbezirken;und einfache Betrachtungen, die auf positiven Rechnun-gen beruhen j lassen vermuthen, die gegenwärtige Be-völkerung von Haiti möge auf 820,000 ansteigen. Hr.Page nahm, im Jahr 1802, nach dem die Kolonie be-troffnen unglücklichen Schicksal, für den spanischenund französischen Theil zusammen, annoch 5oo,ooo an.Nimmt man nun r oder das Mafs des jährlichen Zu-wachses nur zu 0,016 an (was eine Verdopplung in44 Jahren gibt), so findet sich bereits, für 1822, eineBevölkerung von 686,800. Will man einen schnellerenZuwachs annehmen, dem ähnlich, welchen die Sklaven-bevölkerung im südlichen Theil der Vereinten StaatenVerleidet (r = 0,026, demnach eine Verdopplung in 27Jahren), so wird man, für 1822, eine Bevölkerungvon 835,5oo erhalten. Wie sollte^man aber nicht glau-ben, dafs Hr. Page die Bevölkerung von 1802 zu nie-drig gewerthet hätte? Necker nahm, für 1788, imfranzösischen Theil 520,000, und für die ganze InselSt. Domingue 620,000 an. Auf diese Zeit folgten vieleJahre des Friedens und der Ruhe, die durch etlicheJahre der Verwirrung und blutiger Metzeleyen unter-brochen wurden. Die Marron-Neger von Jamaika habensogar an Zahl zugenommen, die Sklaven-Flüchtlingeungerechnet, die von Zeit zu Zeit sich ihnen anschlos-sen. Natürlicher ist es, anzunehmen, dafs im Zwischen-raum von 14 Jahren (von 1788 bis 1802) die Bevölke-rung sich, der Bürgerkriege und Auswanderungen un-