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Bach X. Kapitel XXF1I.
Sprache beybehalten haben und denen die europäischen Mundarten beynahe ganz unbekannt sind. Diese Mei-nung theilen auch der Erzbischof von Mexico und ver-schiedene gleich ehrwürdige Geistliche, die eine langeZeit in Ober-Peru sich aufgehalten haben, und die ichüber diesen Gegenstand zu Rath ziehen konnte. Diegeringe Zahl der Indianer, (eine Million vielleicht)welche die Landessprachen gänzlich vergessen haben,wohnen in den grofsen Städten und in den volkreichenDörfern, welche diesen zunächst liegen. Unter den In-dividuen, die im neuen Festland französisch sprechen,befinden sich über 700,000 Neger von africanischer Hace,ein Umstand, welcher, der sehr rühmlichen Bemühun-gen der haitischen Regierung zu Beförderung des Volks-unterrichts unerachtet, die Reinheit der Sprache zu hand-haben nicht vermögend ist. Man kann annehmen, dafsüberhaupt im Continental- und Insular - America, auf6,433,ooo Schwarze, mehr denn <:l / 10O kommen, die eng lisch sprechen, über ^/ioo, die portugiesisch sprechen, undüber I4 / J00 und n / 1D0 , welche französisch und spanischsprechen.
Diese Bevölkerungslisten, mit Hinsicht auf Verhält-nisse und Verschiedenheit der Racen, der Sprachen unddes Religionscultus , sind aus sehr wechselnden Elemen-ten gebildet; sie können annähernd als Stellvertreter deramericanischen Gesellschaft betrachtet werden. Bey einerArbeit dieser Art handelt sich’s nur um die Massen ; dietheilweisen Angaben können mit der Zeit genauere Zu-verlässigkeit erhalten. Die Sprache der Zahlen diesereinzigen Hieroglyphen , welche sich als Zeichen der Ge-danken erhalten haben, bedarf keiner Auslegung. Esliegt etwas Ernsthaftes und Prophetisches in diesen Re-gistern des Menschengeschlechts: die ganze Zukunft derneuen Welt mag darin verzeichnet seyn.