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Kapitel XXFIII.
stöfsigen Dingen in der jüngsten Zeit abgeholfen und fürStrafsenreinlichkeit wesentlich Bedacht genommen haben.Die Häuser sind luftiger und die Calle de los Mercadaresgewährt einen vergnüglichen Anblick. Hier, wie in unserenältesten europäischen Städten, mag eine schlechte Stra-fsenanlage nur langsam verbessert werden.
Von zwey schönen Promenaden ist die eine (die Ala-mada ) zwischen dem Hospital Paula und dem Theater ge-legen, dessen Inneres im Jahr 1805 durch einen italieni-schen Künstler, den Herrn Peruani, sehr geschmackvolldecorirt ward; die andere liegt zwischen dem Castillo dela Punta und der Puerto, de la Muralla; sie führt auch denNamen passeo extra muros, gewährt eine höchst ange-nehme Kühle, und w’ird nach Sonnenuntergang von denSpazierfahrern viel besucht. Ihre erste Anlage rührt vondem Markis de la Torre her, welcher unter allen Gou-verneurs der Insel derjenige ist, der für Besserungen inPolizey - und Municipal - Einrichtungen den ersten undkräftigsten Antrieb gegeben hat. Erweitert wurden diePflanzungen durch Don Luis de las Casas, dessen Namebey den Einwohnern von Havannah gleichfalls in gutemAndenken geblieben ist, und durch den Grafen von SantaClara. In der Nähe vom Campo de Marte findet sich derPflanzengarten als ein der Aufmerksamkeit der Regierungsehr würdiger Gegenstand, neben einem andern, dessenAnblick betrübt und empörend zugleich ist, jene Barakennämlich, vor welchen die unglücklichen Sclaven zum Ver-kauf ausgeboten werden. Auf der Promenade extra murosward, seit meiner Rückkehr nach Europa , die marmorneBildsäule vom Könige Carl III. aufgestellt. Anfänglich wardie Stelle für ein Denkmal von Christoph Columbus be-stimmt gewesen, dessen Asche nach Abtretung des spa-nischen Theils von Saint-Domingue nach der Insel Cuba war übergebracht worden. Da im gleichen Jahr auch die