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Kapitel XXVIIL
flusses. Von der Punta bis San Lazaro, tön la Cabannabis Regia und von Regia bis Atares finden sieb überallHäuser; diejenigen, -welche die Bucht einfassen, sindleicht und zierlich gebaut. Man zeichnet den Plan dafür,und bestellt sie in den Vereinten Staaten, wie man ein Haus-geräthe bestellt. Wenn das gelbe Fieber in Havannahherrscht, so bezieht man diese Landhäuser und die Hügelzwischen Regia und Guanavacoa, wo die Luft reiner ist.Bei der Kühle der Nacht, wpnn die Boote über die Buchtsetzen und durch Phosphorescenz des Wassers lange Licht-streifen zurücklassen, gewährt diese ländliche Gegend dendie lärmende Unruhe einer volkreichen Stadt fliehendenEinwohnern angenehme und reizende Zufluchtstätten. Umdie Fortschritte der Cultur noch genauer zu würdigen,müssen die Reisenden die kleinen Chacaras von Mais undanderen Nahrungspflanzen besuchen, so wie in denFeldernvon la Cruz de Piedra die nach der Schnur gepflanztenAnanas, und den bischöflichen Garten ( Quinta del Obispo) rwelcher in der jüngsten Zeit ein ausnehmend angenehmerOrt geworden ist.
Die eigentlich sogenannte und mit Mauern umgebeneStadt Havannah ist nicht über 900 Toisen lang und 500 Toi-sen breit; dennoch beträgt ihre Bevölkerung über 44>000Seelen, worunter 26,000 Neger und Mulatten, die sich in.dem engen Raum zusammengedrängt finden. Eine nurwenig geringere Bevölkerung hat sich in den Vorstädtenvon Jesus Maria und la Salad angesammelt. Die leztereverdient ihren schönen Namen eben nicht sonderlich:zwar ist die Lufttemperatur darin allerdings milder als inder Stadt selbst; die Strafsen aber sollten breiter undbesser angelegt seyn. Die spanischen Ingenieurs führenseit dreyfsig Jahren gegen die Bewohner der Vorstädte oderArrabales ein Art Krieg: sie beweisen der Regierung,dafs die Häuser zu nahe bey den Festungswerken stehen,