Band 
Sechster Theil.
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Kapitel XXFTTi

zum JBeyspiel es in dem Maafse war, wie die Engländersie im Jahr 1762 fanden. Die ersten Reisenden lassensich leicht durch Volkshaufen täuschen, welche die Er-scheinung europäischer Schiffe auf einzelnen Puncten derKüste versammelt. Nun hatte aber die Insel Cuba mitden nämlichen Ciudades und Villas wie heutzutage im Jahr1762 nicht über, 200,000 Einwohner, und bey einem Vol-ke , das als ein Sclavenhaufe behandelt wird, das dem Un-verstand und der Brutalität seiner Gebieter, übermäfsigerArbeit, schlechter Nahrung und den Verheerungen der

tyr ( Ocean . j Oec. III, lib. I, p. 45) bildete sich ein, diesevon Balboa gesehenen Menschen, die Quarecas, wärenschwarze Aethiopier, welche {latrocinii causa) die Meere un-sicher machten und auf den amerieanischen Küsten Schiff,bruch gelitten hätten. Allein die Neger von Sudan gabensich wohl kaum mit Seeräuberey ab, und leichter möchteman begreifen, wie Esqsiimo’s in ihren Schlauchnachennach Europa gelangen möchten, als wie die Africaner inden Darien. Die Gelehrten, welche an eine Vermischungder Polynesier mit den Americanern glauben, werden ge-neigter seyn, in den Quarecas eine den Negritos der Philip-pinen ähnliche Race der Papoux zu erblicken. Diese tro-picalischen Wanderungen von West nach Ost, aus demwestlichsten Theile Polynesiens zum Isthmus von Darienbieten grofse Schwierigkeiten dar, obgleich der Wind zu-weilen wochenlang aus Westen weht. Vor Allem ausmüfste man wissen, ob die Quarecas wirklich den Negernaus Sudan , wie Gomara bezeugt, ähnlich sind, oder obes vielleicht eine Race sehr dunkel gefärbter Indianer (mitschlichten und glänzenden Haaren) war, die von Zeit zuZeit (und vor 1492) die Küsten dieser nämlichen Insel Hai-ti , die in unsern Tagen ein Reich der Aethiopier gewordenist, durch Ueberfälle beunruhigten. Hinsichtlich des Ueber-gangs der Caraiben von den Lucayen - Inseln nach den klei-nen Antillen, ohne Berührung der grofsen, vergl. oberiTh. V, S. 27.