Band 
Sechster Theil.
Seite
138
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81 Geviertmeilen. Die Insel Trinidad, welche nach Cu-ba, Haiti, Jamaica und Port.orico die gröfste der Antil-len ist, hat, den Angaben der Herren von Lindenau undBauza zufolge, eine Area von 153 Geviertmeilen. IhreAusfuhr, als der Ertrag der Arbeit von 25,500 Sclaven,war jedoch im Jahre 1825 nur 186,891 cwt. (9,494,000Kilogr.) Die Fortschritte der Cultur auf dieser erober-ten, vormals spanischen Insel erweisen sich eben so schnellals grofs, indem ihr Ertrag im Jahre 1812 sich nur nochauf 59,000 cwt. beschränkte.

Brittische Antillen. Der Anbau des Zucker-rohrs hat als Zweig der Colonialindustrie auf Jamaica imJahre 1675 angefangen. Die Ausfuhr aller brittischenAntillen nach den Häfen von Grofsbritannien betrug von1698 bis 1712, im Durchschnitt jährlich 400,000 cwt.;von 1727 bis 1755, 1 Million cwt.; von 1761 bis 1765stieg sie auf 1,485,377 cwt.; von 1791 bis 1795 (mit460,000Sclaven), auf 2,021,525 cwt.; in dem ausnehmend frucht-baren Jahre 1812 auf 3,112,734 cwt.; im Jahre 1825(mit 627,000 Sclaven) auf 5,005,366 cwt.*) Der Durch-

*) Das Jahr 1812 nach Colquhouns Werk j dasjenige von1823 nach dem kürzlich unter dem Titel: Statistical Illu-strations of the British Empire erschienenen Werk. Durchtheiiweise Angaben konnte ich mich überzeugen, dafs dieAusfuhren der Jahre 1812 und 1823 ungefähr den nämli-chen Inseln zugehören, welche England seit dem Friedenvon Paris besizt. Für 1823 sind einzig nur hinzugekommendie Inseln Tabago und Sainte- Lucie , welche 175,000 cwt.Zucker liefern. Die dem Jahre 1812 vorangehenden Berech-nungen sind von Hrn.Edwards {West. Ind., Tom. I., p. 19 ),und sie beziehen sich, mit Ausnahme etlicher Inseln, de-ren Ertrag damals unbedeutend war, auf die nämlichenTheile der Antillen . Es ist auffallend, dafs seit 1812 bisauf jezt die Zuckerausfuhr nach England keine weitere Zu-nahme erhalten hat; die gclaveiizahl scheint jedoch keine