Band 
Sechster Theil.
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Kapitel XXVIII.

nahe null. Im Jahre 1788 betrug sie 80,360,000 Kilogram-me ; noch im Jahr 1799 ward sie auf 20 Millionen berech-net. Hätte sich dieselbe auf dem Standpuncte erhalten,den. sie im Zeitpunct des blühendsten Zustandes der Inseleinnahm, so würde sie die gesammte Zuckerausfuhr derAntillen um l8 / I00 vermehren; hingegen diejenige von ganzAmerica kaum um l8 / 10O . Brasilien , die Guyanen undCuba mit ihren 2,526,000 Sclaven liefern gegenwärtigzusammen beynahe 230 Millionen Kilogramme, das willsagen (den Schleichhandel ungerechnet) dreymal so vielZucker als St. Domingue zur Zeit seines gröfsten Reich-thums. Der ungeheure Zuw'achs, welchen die Landes-culturen in Brasilien, in Demerary und auf Cuba seit 1789erhalten haben, hat für den Minderertrag von Haiti Er-satz gewährt, und die Einbufsen der Zuckerpflanzungendieser Republik sind dadurch unfühlbar gemacht worden.

Die brittischen, holländischen und französischen Guianen. Gesammtausfuhr von mindestens 40,000,000Kilogrammen. Brittisclies Guiana , Durchschnitt von 1816bis 1824, zu 557,000 cwt. oder 28 Millionen Kilogram-men. Im Jahre 1823 betrug die Ausfuhr nach den grofs-britannischen Seehäfen in Demerary und Essequebo (mit77,370 Sclaven), 607,870 cwt.; in Berbice (mit 23,400Sclaven) 56,000 cwt.; insgesammt 33,717,757 Kilogram-me. Für holländisch Guyana*) oder Surinam könnenauf 9 bis 10 Millionen Kilogramme angeschlagen wer-den. Die Exportationen von Surinam betrugen im Jahre1823 an 15,882,000 Pfund; im Jahre 1824 an 18,555,000;im Jahre 1825 an 20,266,000- Diese Angaben sind durchHrn. Thuret, Generalconsul des Königs der Niederlan-de , in Paris gesammelt worden.

*) Ein holländischer Schriftsteller, Hr. van den Bosch,hat in dem »ehr lehrreichen Werke über die Ntderlandteh«