Kapitel XXFIII.
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kaum 28,000 Sclaven, die im Durchschnitt jährlich305,000 spanische Centner (l4 Millionen Kilogr.), oderihrem gegenwärtigen Werth nach 3,660,000 Piaster pro-duciren. Aus dieser Berechnung ergibt sich, dafs einSclaye gegenwärtig für den Werth von 130 Piaster CafFee und für den von 160 Piaster Zucker producirt. Es wärewohl überflüssig, aufmerksam zu machen, dafs diese Ver-hältnisse sich ändern, wie der Preis beyder Waaren, de-ren Wechsel oft in entgegengesezter Richtung sich ergibt,und dafs ich hinwieder in diesen Berechnungen, die eini-ges Licht auf die Agricultur in den Tropenländern werfenkönnen, aus dem nämlichen Gesichtspuncte die innereConsumtion nebst der Ausfuhr auf erlaubtem und uner-laubtem Wege zusammenfasse.
Tabak. — Der Tabak der Insel Cuba ist in alleneuropäischen Ländern berühmt, wo die den Eingebornenvon Haiti entlehnte Sitte des Rauchens gegen Ende des16ten und im Anfang des 17ten Jahrhunderts eingeführtwoi’den ist. Man hegte allgemein die Hoffnung, die Cul-tur des Tabaks, wenn sie von allen Hemmungen eines ver-balsten Monopols befreyt wäre, müfste für die Havannahder Gegenstand eines sehr bedeutsamen Verkehrs werden.Die wohlwollenden Absichten, welche die Regierung seitsechs Jahren durch Abschaffung der Factoria de tabacöszu Tage legte, haben in diesem Industriezweige die Ver-besserungen nicht herheygeführt, welche man hoffen zudiii’fen glaubte. Den Pflanzern mangeln die Capitalien;die Landpacht ist sehr theuer geworden, und die Vorliebefür die Cultur des Caffeestrauclis wirkt schädlich auf die-jenige des Tabaks.
Die ältesten Angaben über die Quantität des von derInsel Cuba in die Magazine des Mutterlandes geliefertenTabaks reichen ins Jahr 1748 hinauf. Nach Raynal , derein gar viel genauerer Schriftsteller ist, als man gewöhn*