Kapitel XXVIII.
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cultivirten Landes ab. Den gegenwärtigen Wachspreisenzufolge ist die Ausfuhr dieser Waare auf erlaubten undunerlaubten Wegen der Gegenstand von einer halbenMillion Piaster.
Handelsverkehr. Wir haben schon anderswo dieBemerkung gemacht, dafs die Wichtigkeit des Handelsder Insel Cuba sich nicht einzig nur auf den Reichthumihrer Erzeugnisse und auf die Bedürfnisse ihrer Bevölke-rung an europäischen Erzeugnissen und Waaren gründet,sondern dafs dieselbe guten Theils auch aus der glücklichenLage des Hafens von der Havannah am Eingänge des Golfsvon Mexico hervorgeht, da wo die Hauptstrafsen der Han-deltreibenden Völker beider Erdhälften einander durch-kreuzen. Der Abbe Raynal sagte *) zu einer Zeit, wosich Landbau und Industrie noch in der Kindheit befan-den, und kaum für den Werth von zwey Millionen Piasteran Zucker und Tabak dem Handel überlieferten, „die In-sel Cuba sey~ allein schon für Spanien einem Königreichegleich zu achten.“ Diese merkwürdigen Worte trugenetwas Prophetisches an sich: seit für das MutterlandMexico, Peru und so viele andere Staaten, die sich unab-hängig erklärt haben, verloren sind, sollten dieselben vonStaatsmännern ernstlich erwogen werden, welche die po-litischen Interessen der Halbinsel zu würdigen Berufhaben.
Die Insel Cuba , welcher seit langer Zeit vom MadriderHofe eine grofseHandclsfreyheit weislich eingeräumt wor-den ist, führt auf erlaubten und unerlaubten Wegen nuran eigenthümlichen Erzeugnissen in Zucker, Caffee, Ta-bak, Wachs und Häuten für einen Werth von mehr denn14 Millionen Piaster aus,**) Es trifft diefs bis auf einen
*) Hist, phiios ., Tom III., p. 357.
**) 4«b wegrigs» Pt'olaw 49?