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Kapitel XXVIII.
wärt! gen Zustand der Colonie ist. ■ Die Insel Cuba enthältnur noch '/ 4 , der Bevölkerung Frankreichs ; die Hälfte sei-ner Einwohner lebt in scheufslicher Armuth und consu-mirt nur sehr wenig. Ihre Einkünfte sind beynahe denender Republik von Columbien*) gleich, und steigen höheran als der Ertrag aller Douanen in den Vereinten Staa-ten**) bis zum Jahre 1795, in welchem Zeitpunkte dieserBundesstaat bereits 4,o00,000 Einwohner zählte, währenddie Insel Cuba nur 715,000 besafs. Die Douane ist dieHauptquelle des öffentlichen Einkommens dieser schönenColonie. Sie allein gewährt über J /j und reicht reichlichaus für alle Bedürfnisse der inneren Verwaltung und derMilitärvertheidigung. Wenn in diesen lezten Jahren dieAusgaben des Schatzamtes der Havannah über vier Millio-nen Piaster angestiegen sind, so rührt dieser Zuwachsvon Ausgaben einzig nur von dem hartnäckigen Kampfeher, den das Mutterland gegen die freygewordenen Colo-nien bestehen wollte. Zwey Millionen Piaster wurden aufden Sold der Land - und Seetruppen verwendet, welchevom. americanischen Festlande über Havannah nach derHalbinsel zurückkehrten. So lange, als Spanien , seinewahren Interessen vernachlässigend und verkennend, dieUnabhängigkeit der neuen Republiken nicht anerkennenwird, mufs die Insel Cuba , durch Columbien und die mexi-canische Confederation bedrohet, zum Behuf ihrer Ver-teidigung nach Anisen die Coloniaffinanzen zu Grundrichtende Kriegsrüstungen unterhalten. Die im Hafen der