Kapitel XXIX.
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Bei losgebrochenen Theilen zersplittert er sich und zer-fällt, und die Erhaltung des Klosters, dessen Grund-bau so wenig fest ist, wird von dem Volke als einesder gröbsten Wunder der Schutzpatronin des Ortes an-gesehen. Am Cerro de la Popa wird an manchen Stelleneine Breccie von Mörtelkalk sichtbar, der eckige StückeLydien enthält. Ist diese Formation von Nagelfluhe demTertiärcorallenkalk aufgesetzt ? Kommen die Bruch-stücke des Lydiensteins von secundärem Kalk her, *)der dem von Zacatecas und Morro de Nueva-Barcelonagleich ist? Mir fehlte die Zeit diese Fragen zu lösen.Die Aussicht von dem Popa ist eine der ausgedehnte-sten und mannichfaltigsten, die ich kenne. Die Krüm-mungen und das Zerrissene der Küsten geben ihr eineneigentümlichen Charakter. Wie man mich versichert,sieht man zuweilen aus den Fenstern des Klosters, undselbst auf offener See, vor dem Castell der Boca Chica,die Schneegipfel der Sierra Nevada de Santa JVJarta. DieEntfernung von der Horqueta bis zum Popa beträgt 78Seemeilen. Diese Berggruppe, die von einer kolossalenHöhe ist, umhüllen meistentheils dichte Wolken, undsie bleibt besonders in der Zeit des Jahrs unsichtbar,in welcher die periodischen Winde mit Heftigkeit wehen.Obgleich nur 45 Meilen von der Küste entfernt, kannsie doch den Schiffern, die den Hafen von Santa Martasuchen, so wenig zum Signal dienen, dafs die Expedi-tion des Hrn. Fidalgo, während der ganzen Zeit seinerOperationen an den Küsten, nur Einmal die Nevados auf-nehmen konnte.
Eine dürftige Vegetation von Cactus, Iatropha gossy-pifolia, Croton und Mimosen deckt den kahlen Abhangdes Cerro de la Popa. Als wir in diesen unfruchtbaren
) b. c. Theil II. S. 314., Th. V. S. 72.