Band 
Sechster Theil.
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Buch XL

kleinen Krater, selbst in den trockensten Jahreszeiten, mitWasser angefüllt seyen. Die Temperatur dieses Wassersist nicht höher als die, der Atmosphäre. Das hundertthei-lige Thermometer zeigte in einem nahen, mit Ocoteen undCaracoli beschatteten Bache, 23°, 7; in der freien Luft andeyi Volcandlos , jedoch ohne den Sonnenstrahlen ausge-setzt zu seyn, 27°, 5; im Wasser der Krater, auf demGipfel der Kegel, sehr gleichmäfsig, 27 0 bis 27% 2. Keinleuchtendes. Phänomen ist an diesen Orten bemerkt wor-den; und obgleich die Salsen yon Taman, deren Wasserdurchgängig kalt ist, bei grofsen Ausbrüchen Flammenau&goworfcn haben, so bezweifle ich doch, dafs die obenerwähnte Tradition von dem Volcan de Juego , der durchhäufige Besprengungen mit Weihwasser in einen Polcande cigua y de aire umgewandelt worden, auf alte histori-sche Erinnerungen in Turbaco gegründet sey. Y\fir konn-ten ohne Anstrengung mit langen Stangen 6 bis 7 Fufstief in die üeflnungen der Krater dringen; der Bodenist von aufserordentlicher Weichheit, so dafs sich schwerbemerken läfst, wo man auf den wirklichen Grund derOeflhung kommt. Es scheint uns, dafs die kleinen Kraterder Kegel-allgemein nur eine Tiefe von 24 bis 30 -Zollhatten. Das Gas steigt durch eine grauschwärzliche Thon-erde, hebt diese auf und trübt das Wasser, von welchemes sich loszubinden scheint. Läfst man dieses Wasser ineinem Gefäfse ruhig stehen, so wird es durchaus klar,und behält einen schwachen Alaungeschmack, ohne Schwe-fel in Berührung *) mit dem Oxygen der Atmosphäreabzusetzen.

*) Fast gänzlich ohne Rcagentien , wqvon rlic Büchse zer-brochen war, habe ich in mein Tagebuch mir einige isolirleThatsaehen aufzeichnen können. Das Wasser der Volcan-citos bräunt nicht den Bleisalpeter; es setzt sich zu Bodendurch Verbindung mit Kleesäure und mit Bnpfersalpotor.