Band 
Sechster Theil.
Seite
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B u c h Xf.

da ('s ein entzündeter Körper beim Eintauchen in einemit der Luft der Itleinen Vulcane angefüllte Flasche,plötzlich erlöscht. IDa ich kein Eudiometer von-Voltabesafs, so konnte ich auch die Frage nicht lösen , obdiese Luft reines Slickgas oder ob sie mit einem kleinenTheil Wasserstoffgas Yermischt ist. Erst kurze Zeit nachmeiner Rückkehr yon Mexico nach Paris vermochtenGay-Lussac und ich zu bestimmen, zwischen welcherGränze man das in einer grofsen Masse Stickgas *) ge-tränkte Wasserstoffgas erkennen könne.

Da die Umgegend von Turbaco, besonders die Cana-verales (Zuckerpflanzungen) von pliosphorischen Tnsec-ten (Elater noctilucus) wimmelt, so habe ich die Gele-genheit benutzt, um an der leichten Luft der Völcancitosmit diesen Thieren einen Theil der Versuche zu wieder-holen, die ich einige Jahre früher mit leuchtendem Holzegemacht hatte. Der Phosphor leuchtete in dieser ebeneingesammelten Luft nur während 40 oder 50 Sccunden;und die Phosphorescenz des Insectes hörte nach 18 oder25 Sccunden ganz auf; nachdem ich jedoch einige atmo-sphärische Luftblasen in die Röhre hineingelassen, kehrtesogleich der Glanz zurück. An dem phosphorischen Wei-denholze hatte ich dieselbe Erscheinung bemerkt. **)Leuchten der Elater und das Holz unter dem Flufswasser,so ist dieses ohne Zweifel dem zuzuschreiben, dafs einean Sauerstoff reichhaltige Luft in diesem Wasser aufge-löst ist. Es schien übrigens, dafs ein längeres Verwei-len in der Luft der kleinen Vulcane den Elater erkrankenliefs. Zog man ihn aus der Flasche heraus, so war seinePhosphorescenz sehr schwach; stieg aber, wenn man dasThier entweder mit den Fingern kniff, oder wenn man

*) Joarnal de Physigue, annee 1806.

'*) Humboldt , Ucber den Lufthreis, S. g 5 .

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