Zusätze.
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entlehnt, den mein gelehrter Freund, Don Felipe Bauza, ehe-maliger Director des hydrographischen Depots zu Madrid , fürmich im Monate Mai 1825, während meines Aufenthalts inLondon aufgezeichnet hat. Bei der Uebersendung dieser Skizzemeldet mir der unermüdliche Gefährte der Malaspina ’sehenExpedition, dafs er meine Bestimmungen mit den Aufnehmun-gen des Hrn. del Bio zusammengestellt und vereinigt, und be-schäftigt sey eine grofse Karte von der Insel Cuba in vier Blät-tern zu vollenden, zu welcher er seine gesammten Materialieneiner neuen Prüfung unterworfen habe. Der Name des Hrn.Bauza ist Bürge für die Vortrefflichkeit einer solchen Arbeit.
Die Geschichte der Geographie der Insel Cuba hat diesel-ben Wandlungen wie die Geographie der andern Antillenund der östlichen Hüsten des neuen Continents erlitten. Manhat angefangen alle Punkte zu westlich zu setzen. ChristophColumbus *) folgerte aus demjenigen, \va s er ? as regfas de faAstronomia nannte, dal’s das Cap St. Anton 75° westlich vomMeridian von Cadiz gelegen sey. Dieser Irrthum von 3° */zwurde noch um 4° auf der iin Jahre 1576 herausgegebenenWeltkarte des berühmten Piloto Mayor Pedro de Medina **)
*) Im Monate Junius i i fj 1 : der Admiral beobachtete auch eine Monds-finsternifs auf der Südküste von San Domingo, im September i i q t.bei Adamana ("jetzt Isleta de Saona), ein wenig westlich von CaboEngano. Er fand den Unterschied mit dem Meridian von Cadizvon 5 St - a 5 ', woraus sich ein Irrthum von 8 ° ■; :V Länge ergibt.(Herera, Hist, de las Indias occ ., Dec. 1., p. 56 und 58.)
**) Siehe die französische Uebersetzung von Nicolas de Nicolai , Geo-graphen des Königs Heinrich II, S. 64 . Diese Weltkarte gibt fürdie Breite von London 58°, Unterschied der Meridiane vom Cap SAnton und Temixtitlan (Mexico ), 18 0 ; Irrthum 4 °. Din wahre Längevon Mexico, so wie dieselbe 1778 von Velasquez und Gama erkannt,und von Don Dionisio Galiano 1791 bestätigt wurde, und von miri8o5, ist 6 ° 45' 42 ". Hätte Hr. v. Navarrete , dessen literarischeTalente und umfassende Gelehrsamkeit ich ehre, die Analyse meinesAtlasses von Neu-Spanicn gelesen (Essai pol: T. Lp. XV), so würdeer nicht an einen „fremden Reisenden“ den Vorw urf richten, dersich in der Corresp . asiv. de M. de Zach, T. XIII, p. 56, findetEr würde nicht seine Zuflucht zu den im Jahre 1 584 vom Jesuiten Sanckez beobachteten Mondsfineternissen genomrpen, sondern sieh