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Zusätze.
Weifsen und farbigen Freien zuzulasseu; jedoch scheint dastraurige Resultat einer Verminderung dieser letztem keines-wegs in einem Lande wahrscheinlich, wo Religion, Sitten undGesetzgebung die Freilassung begünstigen. Die Verfasser desofficiellcn Berichts muthmafsen selbst Irrthümer in der Auf-nahme von 1817, nicht allein hinsichtlich der Proportion derGeschlechter, sondern auch der Zahl der Freigelassenen. *)Die Wahrscheinlichkeit dieser Irrthümer nimmt bei demblofsen Anblicke der Tabelle zu, welche das gesammte Ver-hältnifs der Bevölkerung der Insel im Jahre 1827 darstellt.
Kasten.
Geburten.
Sterbefälle.
Ueberachufs f. d.Bevölkerung v.Jahrei8*7.
Weifse ....
12,928
6,632
2, 2 pr. Cent.
Freie Mulatten
3,048
1,379
2, 9
Freie Schwarze .
1,778
1,573
0, 4.
Freie Mulatten undSchwarze . . .
12,729
7,081
1, 9
Zusammen
50,483
16,665
1, 9
Bei Prüfung des partiellen Wachsthums der verschiedenen,die Bevölkerung ausmachenden Classen darf man nicht verges-sen, dafs die partielle Zu- und Abnahme nicht allein eine Folgedes natürlichen Verlaufs, des Verhältnisses der Geburten zuden Sterbfällen, ist, sondern sich auch modificirt durch diehäufigen Einwanderungen weifser Menschen aus Europa , Mexicound Columbien nach der Insel Cuba , durch die falsche Ein-rechnuug der wenig gefärbten Mulatten in die Classe derWeifsen, und durch den heimlichen Handel der africanischenSklaven. **)
*) Cuadro estad. p. 90, Nro. 2.
**) Mehrer» europäische, übrigens sehr schützcnswerthe Tagsblätter(Cotumbus, 1837, Februar, S. 168 — 176. Weimar , Geogr. Ephemer.,Th. XXI, S. 35 a), haben eine vermeintliche Zählung der Insel Cuba ,vom 8 April 18s6, gegeben, deren Resultate folgende sind:
Weifse.518,998
Farbige Freie ....... 70,120
Sklaven.347, 3 i 2
Zusammen . ,
. . 936,330