Band 
Sechster Theil.
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Z ü s ä t t e.

seit der Zeit meiner Reise von Ost nach West gesogen haben.Wir werden an einem andern Orte die Frage erörtern, ob diesahireichen Beobachtungen des Hrn. Duperrey, der die Expe-dition der Coquille (1822 — 1825) befehligte, nicht dieseBewegung während der Reise von Callao nach Pai'ta anzeigen:es genügt hier zu erinnern, dafs nach den Beobachtungen,die Hr. Erman bei seiner Rückkehr von Kamtschatka nachRio Janeiro, unter dem 135° westl. Länge von Paris , in derSüd-See, auf dem magnetischen Aequator gemacht hat, dieIntensität der magnetischen Kräfte merklich so gefunden wor-den ist, wie unter 54° östlicherer Länge, und 26 Jahre früherich sie am magnetischen Aequator in Peru gefunden hatte.Hr. Erman hatte bei seiner Abreise nach Sibirien 1828 seineSchwingnadeln mit den meinigen verglichen, nämlich als Ab-reisepunkt die Intensität der Kräfte in Berlin genommen,wovon ich das Verhältnifs *) zur Intensität auf dem magneti-schen Aequator in Peru , wie 1,3705:1, bestimmt hatte. Erhat diese Intensität im Nord-Ost von Asien in Kante (Breite59° 53', Länge 111° 44' östlich) bis zu 1,7328 steigen, und inder Süd-See auf dem magnetischen Aequator**), zwischen dem144° 20' und 125° 20' westlich vom Meridian von Paris, bis zu0,9978 fallen sehen, eine (Quantität, die sehr wenig von derEinheit abweicht.

*) Siehe meinen Ree. d'Obs. astr. T. I. Introd. p. LXX.

Um über das Zutrauen zu urtheilcn, welches man zu der Be-Stimmung der Lage des magnetischen Aequators haben kann, mufsman zwischen den durch die directc Beobachtung festgeslelltenPunkten (nämlich des Reisenden auf oder sehr nahe bei dem Ae-quator selbst), und denjenigen unterscheiden, die sich nur aufReductionen nach Inclinations - Beobachtungen gründen, welchel 2 ° oder i 5° (Bjfite) entfernt vom magnetischen Aequator, ange-stcllt worden sind. Hr. Adolph Erman fand diesen Aequator,durch directe Beobachtung: 2 ° i' südlich vom Erd - Aequator,unter 1 4 4° 2 o'westlicher Länge, und i" 4q' südlich unter i 2 G° 20 'westlicher Länge von Paris . Man kann, nach den Beobachtungen,die Hr. Erman in der Expedition des Capitäns Hagemeister er-hielt, annehmen, dafs zwischen dem obengenannten Meridiander magnetische Aequator (i85o) unter i* 55' siidl. Breite bei-nahe parallel mit dem Erd - Aequator lag.