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Die Localcorrection von 7,1 M. = 22 par. F., welche in der vorhergehenden Ta-belle enthalten ist, wurde durch folgende Verhältnisse nöthig gemacht.
Die kammförmige sehr schmale Kuppe, welche den obersten Theil des Monte-Eosa bildet (sie ist auf Tafel X abgebildet), zeigt zwei kleine Erhöhungen. Diese bei-den schienen uns anfänglich gleich hoch. Wir überzeugten uns aber, nachdem wirden Kamm erstiegen hatten, dass die Spitze «, welche in geringer Entfernung west-lich von uns lag, etwas höher war, als die Spitze b, auf der wir uns befanden.Wir waren von der ersteren durch einige starke Einzahnungen im Kamme, diegrösstentheils mit Eis bedeckt waren, getrennt. Dies und die allgemeine Steilheitdes Terrains verhinderten uns bis dorthin vorzugehen.
Wir bestimmten die geringe Höhendifferenz auf zweierlei Weise. Auf demGipfel selbst fanden wir, dass der vierte Theil der Differenz, die wir mit unsermVerticalkreise schätzten und durch eine horizontale Linie auf unseren Stock pro-jicirten, =5 Fuss war, was im Ganzen 20 Fuss ergibt.
Dann wiederholten wir die Bestimmung dieses Höhenunterschiedes, indem wiram Fusse der steilen Wände der Höchsten Spitze (in einer Höhe von 4528 M.=13938 P. F.) auf dem Schnee eine kleine Basis maassen. Dieses Verfahren ergab uns24 F. für die Höhendifferenz zwischen den Spitzen a. und h. Wir haben daher fürdie letztere, auf der ünser Barometer aufgestellt war, im Mittel eine Localcorrectionvon 22 F. = 7,l M. angenommen.
Wir haben bereits in Zermatt nach unserer Rückkehr von der Besteigung mehre-ren Personen, u. A. Herrn Moritz Engelhardt aus Strassburg und Herrn Dr. Heissaus Brieg, diese Höhendifferenz mitgetheilt.
Der Höchste Gipfel des Monte-Rosa ist trigonometrisch mehrere Male mit grosserSorgfalt gemessen worden. Folgendes sind die Resultate: 1
Saussure erhielt, indem er von einer Basis ausging, die er in der Nähe derPrediolo - Alpe gemessen hatte, 2530 Toisen (§ 2135); diese Zahl ist offenbar zu hoch
und kann daher nicht in das Mittel genommen werden.
Oriani erhielt 1797 von Mailand . 4657,2 M.
vom Mte. Generoso. 4660,1 M.
„ „ durch die Triangulation der Sesia 1803 bis 1806 464S,1 M.
Cari.im und Plana .4619,6 M.
Coraboeuf von Madona di Crea. 4636,2 M.
von San Columbano. 4646,4 M.
(im Mittel. 4636,5 M.)
1) In Beziehung auf die ausführlicheren Mittheilungeii über die trigonometrischen Messungen s. dieangeführten Arbeiten von Wei,den und Deecros.