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tempekatck iiek quellen.
B. Temperatur der Quellen.
Es wurde bei diesen Beobachtungen alle Sorgfalt auf eine möglichst genaueBestimmung der Temperatur des Quellwassers verwendet. Die Quellenmündungwurde mit einem Stocke oder einer Schaufel erweitert, um dem Wasser einen raschenAbfluss zu verschaffen, und um das Thermometer weiter in das Innere der Höhlungeinführen zu können. Das Thermometer wurde dann seiner ganzen Länge nach indas Wasser gelegt; bei dem Ablesen blieb die Kugel in der lebhaftesten Strömungeingetaucht. Die Höhenangaben in der folgenden Tabelle gründen sich auf unsere ba-rometrischen Beobachtungen. Zum Theil sind die Höhen der Quellen bereits in denListen in der ersten Abtheilung dieses Buches enthalten; bei Quellen, welcheganz in der Nähe von barometrisch gemessenen Punkten lagen, wurden kleinereHöhendifferenzen durch Ablesungen des Aneroidbarometers, seltener durch*Schätzungbestimmt. Bei grösseren Entfernungen oder stärkeren Unterschieden der Erhebungwurde das Barometer beobachtet, und aus dem Vergleiche seines Standes mit jeneman der unmittelbar vorhergehenden oder an der nachfolgenden Station die relativeHöhe der Quelle berechnet.
I. Quellen in den Bayerischen Alpen, in den Umgebungen
Nr.
Bezeichnung der Quellen.
Höhe.
Par. Fass.
September
1852.
Temperat.
Cels.
1 .
Quellen bei Ober-Grainau, unmittelbar am Wegenach Unter- Grainau.
2350
23.
8,4
Es sind mehrere starke Quellen, die sogleich einen klei-nen Bach bilden. Sie entspringen aus den grossen Schutt-massen, welche am nordwestlichen Fusso des Waxenstein an-gehäuft sind. Die Temperatur wurde in einem lebhaft auf-steigenden Sprudel bestimmt, welcher aus einer, 15 — 20 Cent,breiten und 60 Cent, tiefen, vertikalen Oeffnung hervorkam.
2.
Bei den siidaen Sprüngen; mehrere Quellen aufder linken Seite des Ixainthales, unterhalb der BlauenGuinpe.
3290
9.
6,4
3.
Quellen auf der linken Seite des Lahnewies - Gra-bens, am Wege zur Enning-Alpe . Expos. S.
3680
7.
6,0
4.
Quelle Beim Zäunle, in der Sohle des Höllenthaies,am Wege vom Bergwerksgebäude zum Manensprung.
4035
22.
4,4
5.
Ursprung der Partnach; eine ungemein wasser-reiche , aufsteigende Quelle auf der linken Seite deshinteren Ixainthales.
4337
9.
11.
1
3,6
j
i
Der grösste Theil derselben kömmt aus einer tiefen, ver-tikalen Oefi'nung von circa 2 Fass Durchmesser hervor, welchesich in dem Oberen Alpenkalkstein befindet.
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