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Ausser diesen Proben aus den obersten Regionen habe ich noch einige andereuntersucht, deren Localitäten speeielles Interesse zu bieten schienen. Die Resultatesind in der folgenden Tabelle zusammengestellt; in Beziehung auf die Oertlichkeitendürfte Folgendes besonders zu erwähnen sein.
Die drei ersten der folgenden Proben waren Erden aus den Umgebungen desPavillon am linken Ufer des Aargletschers. Die Höhe des Pavillon be-trägt 7495 P. F.
28. Schwarzgraue, grobsandige Schlammerde mit Moostheilen, aus fünf Analysen(liadelkopfgrossen Theilchen) des abgeschlemmten Feinsten wurden 20 Formen ermit-telt. Reiche organische Mischung von zahlreichen Himantidien, Gallionellen undkleinen Surirellen.
29. Etwas lose, schwarzgraue, grobsandige Schlammerde mit Wurzelfaserndurchzogen. Aus zehn Analysen des Feinsten ergaben sich 27 Formen, in wenigerreicher aber doch der vorigen fast ähnlicher Mischung.
30. Etwas Rasen und schlammiger Boden. In zehn Analysen der am meistenzerkleinerten Erdtheilchen waren 21 Formen. Zwischen den vorherrschenden Hu-mustlieilclien waren Lithostylidien und Pinnularia borealis häufig; auch Difflugiaezahlreich und darunter zwei neue locale Formen, Difflugia helvetica und Corbis.
Die beiden folgenden sind Wasserabsätze aus den Umgebungen des Monte Rosa .
31. Quellenschlick aus derNähe vonZermatt. Vergl. die Quelle Nr. 18.S. 215. Die Höhe betrug 5310 Par. F. Die Temperatur dieser Quelle war (am 25.Aug. 1851) 4,5° C.
Die Substanz bestand aus feinem grauem Sande, der Glimmerblättchen enthieltund zugleich mit etwas grösseren Sternchen und Moostheilen vermischt war. In fünfAnalysen zeigten sich 21 Formen. In dieser Masse, in welcher unorganische feineSandtheilclien der vorherrschende Bestandteil waren, zeigte sich Fragilaria hyemalisam zahlreichsten eingestreut.
32. Sandabsatz aus dem Lysbache bei St. Jean de Gressoney. 4218 P. F.
Es war diess eine weissliche, feine Erde mit vielen Glimmertheilchen (in Pa-pier ). In drei Analysen zeigten sich 12 vereinzelte Formen.
33. Aus dem Mittleren Stollen, in der Schlucht neben der Vincenthütte. Vergl.Taf. IX. Die Höhe beträgt 9650 P. F. Es war eine dunkelbraune etwas filzigeMasse, die sich an der Decke des Stollens, zwischen den zahlreichen Eisnadeln,welche dort das ganze Jahr die Decke des Stollens bekleiden, angesetzt hatte. DieSubstanz war in einer Glasröhre eingeschlossen. In fünf Analysen ergab sich nureine Form einmal.
34. Rother Schnee vom Montanvert, am linken Ufer des Mer de Glacebei Chamouni . Höhe 5866 P. F. Die rothe Färbung befand sich auf frischemSchnee, der am 24. Sept. auf den Abhängen des Montanvert gefallen war. Eswaren 1.) Liter Schneewasser durch ein Filtrum von Papier gegossen, auf dem