INSTRUMENTE. — IiEOßACHTUNOSHEUlEN.
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4. Nach wiederholter Verdünnung bis auf 5 Millimeter.
Th. Nr. 21 stand auf 0,0° C.; war gefallen um 0,22° C.
0,19° C.
+ 0,22° C,
Nr. 25
0,06° C.
0,21° C.
Nr. 33
5. Ablesung > Stunde nach dem Eintritte der Luft in den Recipienten.
( Der Unterschied, den Nr. 33 von derAnfangstemperatur zeigte, war eine Vier-telstunde später ebenfalls verschwunden.
Nr. 33
Die Grösse, um welche die einzelnen Thermometer fielen, war also nahe 2 Zehn-
tel; auch folgte, wie Ablesung 3 (und Ables. 5 für Nr. 33) zeigten, die Rückkehr
zum ursprünglichen Volumen nicht unmittelbar dem Zutritte der Luft, sondern fand
erst allmählig statt.
Je grösser das Quecksilbergefäss des Thermometers ist, desto merklicher muss
auch unter übrigens gleichen Umständen der Einfluss des veränderten Luftdruckes sein.
Die Thermometer zur Bestimmung der Höhe aus dem Siedepunkte haben nunvorzugsweise grosse Gefässe; auch war, wie die Tabelle S. 274 erkennen lässt, dieVeränderung des Nullpunktes auf der Vincenthütte für das Thermometer Fasteeam grössten; sie betrug dort 0,17° C. M. Da nun 0,05° C. Unterschied bei einerSiedetemperatur von 90° C. einem Unterschiede des Druckes am Barometer von1 M. M. entsprechen, so war es sehr nothwendig, wie S. 6 erwähnt, an hohenPunkten den Nullpunkt direct zu bestimmen und die dort resultirende Correctionan den Siedepunkt anzubringen.
Die Uebereinstimmung der auf diese Weise berechneten Angaben der willkühr-lichen Scala mit dem direct beobachteten Luftdruck scheint ebenfalls dieses Ver-fahren zu bestätigen. 1
II. Beobachtungsreihen.
Beobachtungen auf der Vincenthütte. 3 bis 16. Sept. 1851.
Die Beobachtungen auf der Vincenthütte wurden täglich von 6 h a. m. bis 10 hp. m. in einem Abstande von 2 Stunden gemacht. Das Minimum der Nacht wurdebei der ersten Morgenbeobachtung um 6 h a. m. an einem AVeingeistthermometrogra-phen abgelesen. Einige Male bestimmten wir auch die Lufttemperatur um 5 UhrMorgens, am 10. Sept., da wir wegen der grossen Kälte ohnehin nur wenig schlie-fen, um halb 4 Uhr Morgens. Der Thermometrograph wurde erst nach der Beob-achtung um 10 Uhr Abends aufgestellt; er war vor directer Ausstrahlung geschützt,
1) Vergleiche Tabelle S. 7.