BE0BAC1ITUNGSHEIHEN.
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Ich theile hier zugleich einige Bemerkungen über die correspondirenden Beob-achtungen am St. Bernhard und in Turin mit.
Die Beobachtungen am St. Bernhard waren von 2 zu 2 Stunden von6 h Morgens bis 10 h Abends angestellt. Das Mittel für den 3. bis IG. September,den Beobachtungen auf der Vincenthütte entsprechend, beträgt 2,7 3 C.; das Mittelfür den ganzen Monat September, aus vieljährigen Beobachtungen von Plantamourabgeleitet, 3,00° C. 1 * Da zugleich die, bereits S. 45 angeführten Stundenmittelder Temperatur der geraden Stunden sehr wenig von den vieljährigen Werthen fürden Monat September abweicht, so zog ich es vor, diese letzteren mit den Tempe-raturen der Vincenthütte zu vergleichen. Die Höhe der Instrumente ist 2473 M.7613 P. F.
Temperaturgang am St. Bernhard.
(Wahre Mittel für den Monat September.)
Stunde.
Temp. C.
Stunde.
Temp. C.
l h a. m.
1,79
l h p. m.
5,03
2
1,54
2
4,95
3
1,33
3
4,69
4
1,24
4
4,31
5
1,31
5
3,88
6
1,58
6
3,48
7
2,04
7
3,14
8
2,64
8
2,87
9
3,32
9
2,66
10
3,98
10
2,47
11
4,53
11
2,28
12 h
4,89
12 h
2,05
Mittel des Sept. = 3,00° C. Max. l h 7' = 5,03°C. Min. 4 h 8' a. m. = 1,24° C.
Die Berechnung der Stundenmittel für Turin beruht theils auf denS. G4 mitgetheilten 3stündigen Beobachtungen, angestellt von Herrn Cantu, theilsauf einigen Beobachtungen zu verschiedenen Stunden mehrmals am Tage, die HerrVON Plana auf unsere Bitte vom 1. September ab, machte.
1) Ich entlehne diese Angabe nnd die folgenden Stundenmittel Herrn Plantamour’s Resume des
observations thermometriques et barometriques faites a l’observatoire de Geneve et au Grand St. Ber-
nard. Geneve 1851. In dieser ebenso geistreichen als sorgfältigen Abhandlung sind nicht nur diemittleren Werthe der meteorologischen Elemente berechnet, sondern es sind zugleich sehr treffende Be-merkungen über die Art und die Grösse der localen Einflüsse damit verbunden.
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